WirtschaftsForum Neuwied
Regiopol-Pläne begrüßt
Standort im Verbund stärken ist zentrales Anliegen
Neuwied. Breite Unterstützung bietet das WirtschaftsForum Neuwied (WiFo) bei der möglichen Bildung einer Regiopolregion im nördlichen Rheinland-Pfalz an. Hintergrund ist die im Herbst in Koblenz präsentierte Vorstudie zur Gründung der Regiopole Mittelrhein-Westerwald.
„Sie laufen damit beim WirtschaftsForum offene Türen ein“, erklärte WiFo-Vorstandsmitglied Frank Wolsfeld gegenüber dem Vorsitzenden der Initiative Region Koblenz-Mittelrhein, Hans-Jörg Assenmacher, der das Regiopole-Projekt, ebenso wie die Planungsgemeinschaft Mittelrhein-Westerwald, ausdrücklich begrüßt.
Wolsfeld erinnerte auch daran, dass im WirtschaftsForum Neuwied schon vor rund zehn Jahren erstmals die Idee eines „Regionalen Oberzentrums“ aus mehreren benachbarten Städten entwickelt und bis hin zu Gesprächen im Mainzer Innenministerium aktiv verfolgt wurde. Ziel der WiFo-Initiative ist es nach wie vor, mit Blick auf die Wettbewerbsfähigkeit zwischen den Metropolregionen Köln/Bonn und Rhein/Main die Leistungskraft dieser Städte im regionalen Verbund zu stärken, ohne deren selbstständige kommunale Strukturen aufzugeben.
Wolsfeld sieht diesen WiFo-Ansatz mit den Regiopole-Plänen bestätigt und hat sich daher gemeinsam mit der Vorsitzenden des WirtschaftsForum Marion Blettenberg und dem Vorsitzenden der Initiative Region Koblenz-Mittelrhein zu einem Gespräch getroffen, um Möglichkeiten der Kooperation vor allem auf den Gebieten Mobilität, Wirtschaft, Wissenschaft, Gesundheit, Tourismus und Kultur zu diskutieren. „Es geht darum, die Stärkung unseres Standortes voranzutreiben“, betont er.
Pressemitteilung des
WirtschaftsForum Neuwied
