Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses
Rekordbesuch im Freibad
Remagen. „Also das konnte wirklich niemand erwarten“, hatte Remagens Bürgermeister Herbert Georgi in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses verkündet. Den zweibesten Gästebesuch seit Bestehen des Freibades in der Nähe der Fachhochschule konnten die Remagener in diesem Jahr einfahren.
63.376 Besucher hätten in diesem Jahr von den zahlreichen Freizeitmöglichkeiten im Spaßbad Gebrauch gemacht und Remagen zu einem beliebten Tummelplatz bei sommerlichen Temperaturen erkoren, verkündete der Stadtchef froh gelaunt. „Es war der beste Sommer seit dem Superjahr 2003“, schob dann auch Kämmerer Adalbert Krämer hinterher. Nach dem schlechten Start Anfang der Saison habe nicht nur der Sommer, sondern auch die Besucherzahlen stark zugelegt, freute sich nicht nur die Verwaltungsspitze. Nur 1983 seien es noch mehr Besuche gewesen, nämlich 82.605, benannte Krämer das Zahlenwerk.
Grund für die Beliebtheit des Remagener Schwimmbades sei aber auch das große Freizeitangebot, sagte Schwimmbadleiter Michael Dillenberg. So sei die 87-Meter-Rutsche ein Publikumsmagnet, und die große Liegewiese mit den zahlreichen Schatten spendenden Bäumen werde sehr gut, auch von Familien mit Kindern, genutzt. Gerne angenommen werde zudem die Grillecke von Kioskbetreiber Rainer Linden, der sich äußerst bemüht um das leibliche Wohl der Schwimmbad-Gäste kümmere. Auch das Preisgefüge, das die Stadtverwaltung anbiete, stelle sich als sehr servicefreundlich heraus.
Der Saisonkartenverkauf, der bei den Studierenden der Fachhochschule sehr beliebt ist, lief gut. In diesem Zusammenhang ist die jährliche Poolparty natürlich der Renner. Das Frühschwimmen im Bad wird sehr gut angenommen und auch der Kartenverkauf als Weihnachtsgeschenk ist ein kleines Bonbon unter dem Baum und hilft, die Besucherzahlen zu stützen. Zwar ist ein Freibad für eine Kommune immer noch ein Zuschussgeschäft, doch helfen positive Zahlen natürlich, das Defizit zu mindern. Und Remagen sei stolz auf sein Freibad, das zusätzlich Besucher von Nah und Fern nicht nur ins Schwimmbad locke, sondern den einen oder anderen auch zu einem Einkaufsbummel in die schöne Altstadt animiere, betonte die Verwaltung.
