Politik | 14.04.2025

Sozialverband VdK – Kreisverband Neuwied

Resolution des VdK-Kreisverbands Neuwied zur Situation der Krankenhauslandschaft im Kreis Neuwied

Kreis Neuwied. In seiner Sitzung am 9. April hat sich der Vorstand des VdK-Kreisverbands Neuwied auch mit der Situation der Krankenhäuser im Kreis Neuwied beschäftigt. Dazu hat der Kreisvorstand die folgende Resolution verfasst:

Mit Bestürzung und großer Sorge hat der Sozialverband VdK, Kreisverband Neuwied, die Insolvenzen und die möglichen Schließungspläne der Krankenhäuser im Kreis Neuwied zur Kenntnis genommen.

Dies führt zu einer großen Verunsicherung bei Bürgerinnen und Bürgern sowie bei den Mitarbeitenden. Die gefährdeten Standorte im Kreis Neuwied müssen erhalten bleiben. Sie sind unerlässlich für die medizinische Versorgung der Bevölkerung im Kreis Neuwied. Der VdK-Kreisverband Neuwied fordert im Interesse seiner Mitglieder, der Bürgerinnen und Bürger sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Erhalt der Krankenhäuser im Kreis Neuwied. Mit einem Wegfall einzelner Standorte würde sich die Versorgungssituation inclusive der Notfallversorgung in unserer Region drastisch verschlechtern.

Dankbar sind wir der Marienhaus-Gruppe, dass sie durch die Übernahme des DRK-Krankenhauses Neuwied den Standort gesichert und den größten Teil der Mitarbeiter übernommen hat. Eine Lösung erhoffen wir auch für die beiden Standorte Asbach und Linz. Der Fortbestand der Krankenhaus-landschaft im Kreis Neuwied ist für die Versorgungssituation der Menschen in der Region unerlässlich. Aus Sicht des Sozialverbands VdK müssen die Standorte erhalten bleiben; denn sie sind unverzichtbarer Bestandteil der öffentlichen Daseinsvorsorge.

Der VdK-Kreisverband Neuwied appelliert an die Landes-regierung Rheinland-Pfalz, an die Kommunalpolitiker im Kreis und an alle Beteiligten, ihre Verantwortung wahrzunehmen und alle verfügbaren Mittel einzusetzen, um allen Betroffenen eine Perspektive zu bieten.

Pressemitteilung Sozialverband VdK - Kreisverband Neuwied

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