Wie ist die Verbandsgemeindeverwaltung Kaisersesch auf einen möglichen Hacker-Angriff vorbereitet?
Robuster technischer Schutz und permanente Schulungen
Kaisersesch. Nicht nur große Unternehmen und Bundesbehörden sind immer wieder von Hackerangriffen betroffen. Auch kleinere Kommunen geraten zunehmend ins Visier von Cyberkriminellen. Ziel ist es, Chaos anzurichten, aber auch an sensible Daten der Bürgerinnen und Bürger zu gelangen. BLICK aktuell hat bei der Verbandsgemeindeverwaltung Kaisersesch nachgefragt, wie die Datensicherheit gewährleistet wird.
„In der Verbandsgemeindeverwaltung Kaisersesch setzen wir auf zwei Hauptbereiche, um uns vor Cyberangriffen zu schützen“, lautet die Antwort der Kommune im Landkreis Cochem-Zell.
Zum einen wird Wert auf einen robusten technischen Schutz gelegt, zu dem eine Firewall, ein Virenscanner und ein Backup-Konzept mit extern gelagerten Sicherungsbändern gehören. Zum anderen werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter permanent durch Schulungen zu Datenschutz und Datensicherheit für den sicheren Umgang mit digitalen Daten sensibilisiert. Darüber hinaus werden regelmäßige Updates zu aktuellen Bedrohungen durchgeführt.
Darüber hinaus ist die Verwaltung mit dem CERT-rlp vernetzt. Das CERT-rlp ist ein Team von IT-Sicherheitsexperten, das präventive, reaktive und nachhaltige Maßnahmen bei Sicherheitsvorfällen in IT-Systemen der Landesverwaltung Rheinland-Pfalz durchführt. Um die Wirksamkeit aller Maßnahmen zu gewährleisten, wird auch in diesem Jahr eine Überprüfung durch einen externen Dienstleister durchgeführt. ROB
