Neubau Feuerwache Rheinbach
SPD-Fraktion informiert zum Neubau der Feuerwache in Rheinbach
aus Rheinbach
Rheinbach. Mit der Entscheidung zur Fortführung der Planungen für den Neubau der Feuerwache im Wolbersacker ist für die SPD-Fraktion ein wichtiger Schritt für die zukünftige Sicherheitsinfrastruktur in Rheinbach erfolgt. Nach intensiven politischen Beratungen wurden Einsparmaßnahmen beschlossen, die den schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen Rechnung tragen, ohne die grundlegenden Anforderungen an eine leistungsfähige Feuerwehr infrage zu stellen.
Die SPD hatte bereits frühzeitig darauf gedrängt, im Rahmen der Haushaltskonsolidierung auch bei diesem Projekt mögliche Einsparpotenziale konsequent zu prüfen. Auf dieser Grundlage wurden Anpassungen der bisherigen Planungen vorgenommen und Maßnahmen zur Reduzierung der Baukosten umgesetzt.
Eine wichtige Grundlage für die politische Entscheidungsfindung war dabei die Informationsveranstaltung der Feuerwehr Rheinbach. Dort wurde deutlich, dass der Neubau weit mehr ist als ein zusätzlicher Feuerwehrstandort. Neben der Sicherstellung der Schutzziele im östlichen Stadtgebiet geht es insbesondere um die langfristige Einsatzfähigkeit der Feuerwehr, moderne Infrastruktur für Feuerwehr und Katastrophenschutz sowie eine zukunftsfähige Sicherheitsstruktur für unsere Stadt.
„Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht. Am Ende war für uns entscheidend, dass notwendige Einsparungen umgesetzt werden können, ohne die grundlegenden Anforderungen an eine moderne und leistungsfähige Feuerwehr grundsätzlich infrage zu stellen“, erklärt SPD-Fraktionsvorsitzender Arne Ritter.
Gleichzeitig zieht die SPD aus den vergangenen Wochen auch wichtige Schlussfolgerungen für zukünftige Großprojekte. Frühzeitige Transparenz, eine engere politische Begleitung und eine rechtzeitigere Einbindung der Fraktionen sind aus unserer Sicht entscheidend, damit notwendige Steuerungsentscheidungen bei finanziell bedeutsamen Projekten frühzeitig getroffen werden können.
Für die SPD steht deshalb fest: Haushaltskonsolidierung bedeutet nicht, notwendige Zukunftsinvestitionen grundsätzlich infrage zu stellen. Entscheidend ist, verantwortungsvoll abzuwägen und dort die richtigen Prioritäten zu setzen, wo Sicherheit und Daseinsvorsorge langfristig gesichert werden müssen.