Politik | 29.11.2017

SPD-Fraktion im Rat der Gemeinde Wachtberg

SPD steht für eine verlässliche Schulentwicklungsplanung

Wachtberg. Die dauerhafte Sicherung des Schulstandorts Wachtberg und die Prüfung aller dazu möglichen Maßnahmen ohne ideologische Scheuklappen sollte Ziel aller politischen Arbeit im Rat sein.

Die Schulen in Wachtberg genießen allesamt über die Grenzen der Gemeinde hinaus einen guten Ruf. Deshalb ist es der SPD äußerst wichtig, das Angebot einer weiterführenden Schule im Ländchen für möglichst viele Schülerinnen und Schüler in der Gemeinde vorzuhalten.

Dieses Ziel wollen, so das Ergebnis der letzten Bildungsausschusssitzung, nun alle Fraktionen gemeinsam verfolgen. Das begrüßt die SPD Fraktion ausdrücklich. Der von den Mitgliedern des Ausschusses für Bildung, Generationen, Kultur, Sport und Soziales in einer Sondersitzung zum Schulentwicklungsplan beschlossene Antrag bringt dieses deutlich zum Ausdruck: Unter Berücksichtigung aller Optionen wird die Verwaltung gebeten zu prüfen, wie das weiterführende Schulangebot erhalten und ausgebaut werden kann.

Auch wenn die CDU nun öffentlich behauptet, dass die SPD „einen sehr einseitigen und voreingenommenen Antrag“ (hiermit ist der Prüfantrag gemeint, ob und unter welchen Bedingungen die Einrichtung einer Gesamtschuldependance möglich wäre) erst unter dem „Eindruck einer intensiven Debatte“ wieder zurückgezogen hätte, so war es doch genau dieser Antrag, der allen im Hinblick auf die prognostizierten Schülerzahlen den Handlungsbedarf vor Augen führte. Das ohne Frage engagierte pädagogische Konzept des Kollegiums der HDG-Schule ist nur mit entsprechenden Anmeldezahlen zu fahren, die laut Schulentwicklungsplan allerdings nicht entsprechend prognostiziert werden.

Demzufolge hat die SPD ihren Antrag nicht zurückgezogen, sondern einem weiterführenden Antrag zugestimmt, der einen ergebnisoffenen Prüfantrag beinhaltete. „Alle Möglichkeiten der Entwicklung“ (und darunter ist das gesamte schulische Angebot in der Sekundarstufe 1 zu sehen) sollen geprüft werden, und mit den Ergebnissen werden sich dann alle Fraktionen intensiv und unvoreingenommen auseinandersetzen müssen.

Pressemitteilung

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