SPD Ortsverein Rheinbreitbach
Sachstand Baumaßnahme Rheinblickstraße in Rheinbreitbach
Rheinbreitbach. „Wo stehen wir heute nach unserer ersten Besprechung im August?“, dies war die entscheidende Frage, die Johannes Mühlbauer, Gemeinderatsmitglied und Ortsvereinsvorsitzender der SPD Rheinbreitbach, in seiner zweiten Vorort-Baubesprechung am 28.10.2020 den ausführenden Firmen und dem verantwortlichen Bearbeiter der Verwaltung vor Ort stellte.
Auf den ersten Blick hat sich für einen Außenstehenden das Bild der Baustelle nicht wesentlich verändert: Schotterwege, wechselnde Absperrungen und Umleitungen im Wohngebiet, Staub, eingeschränkte Parkmöglichkeiten für Anlieger.
„Für mich ist nicht nachvollziehbar, dass die ursprünglich angekündigten Meilensteintermine nicht eingehalten werden können“ so Johannes Mühlbauer. Laut Auskunft im August sollten Hausanschlüsse durch die Versorgungsfirmen (BHAG, Telekom) sowie die erforderlichen Pflasterarbeiten im unteren Bauabschnitt bis „Im Sand“ bis September durchgeführt sein. Bis Ende des Jahres sollte die Baumaßnahme dann beendet sein. Diese Planungen wurden nicht eingehalten.
„Verständlich ist, dass insbesondere die betroffenen Anwohner darüber nicht glücklich sind und der Fortgang der Baumaßnahme in keinster Weise transparent ist. Auch die Verwaltung in Unkel gibt keine Informationen mehr weiter“, stellt Johannes Mühlbauer verärgert fest. Aufgrund der unklaren Situation und der Verärgerung vieler Bürger, hat die SPD nochmals den aktuellen Sachstand und die Zeitschiene auf der Baustelle nachgefragt.
Wie geht es nach der aktuellen Auskunft der Verantwortlichen weiter?
Im unteren Bauabschnitt wird bis Anfang November die erste Asphaltdecke vorbereitet. Da auch der bestehende Schotterbelag teilweise abgetragen werden muss, wird dieses Teilstück wieder nicht befahrbar sein. Die endgültige Asphaltdecke soll in der Woche vom 9. bis zum 13. November aufgebracht werden, vorausgesetzt die Temperaturen verändern sich nicht evident.
Was können wir aus der aktuellen Situation schließen?
„Wir haben keine verlässlichen Daten; die im August von den Bauverantwortlichen vorgetragenen Tatbestände sind nicht eingetreten“ stellt Johannes Mühlbauer fest. Die Lage für die Anwohner bleibt weiterhin ungewiss. Auf den mitgeteilten Bauzeitenplan ist kein Verlass. Inzwischen sieht es so aus, dass in diesem Jahr bestenfalls die erste Asphaltdecke bis zur Simrockstraße aufgebracht wird. Die abschließenden Maßnahmen und die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme werden laut Verwaltung erst im Februar 2021 zu erwarten sein.
„Damit haben wir die Aussicht, dass die Rheinblickstraße nicht dasselbe Schicksal hat wie der 8 Jahre in Bau befindliche Berliner Flughafen. Bedauerlich ist nur, dass auch die Verwaltung die Bürger nicht nachhaltig auf dem Laufenden hält“, erklärt abschließend Johannes Mühlbauer.
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