Politik | 01.02.2017, 11:52 Uhr

Maßnahmen gegen Lärm an der Behelfsbrücke in Pech

Schallimmissionen sollen vermindert werden

Wachtberg-Pech. Geschwindigkeitsdämpfende Maßnahmen unmittelbar vor und auf der Behelfsbrücke der Pecher Hauptstraße sollen den Verkehr verlangsamen und die Schallimmission senken. Auf diese Lösung haben sich Harald Pütz, Leiter des Straßenverkehrsamtes des Rhein-Sieg-Kreises, und Bürgermeisterin Renate Offergeld am 26. Januar einvernehmlich geeinigt.

Die Brücke war mit Hilfe des Technischen Hilfswerks kurzfristig nach dem starken Hochwasser im Juni 2016 errichtet worden. Leider klagen hier insbesondere die in direkter Nähe der provisorischen Brücke wohnenden Bürgerinnen und Bürger über Lärmbelästigungen. Beim Überfahren der schmalen Brücke entsteht aufgrund der Konstruktion des Brückenbauwerks eine deutlich wahrnehmbare Geräuschimmission. Diese steigt mit der Höhe der gefahrenen Geschwindigkeit. Deshalb, aber auch aus technischen Gründen, hatte das Straßenverkehrsamt des Rhein-Sieg-Kreises eine Höchstgeschwindigkeit von zehn Kilometern pro Stunde angeordnet. „Die Ursache des Lärms liegt in erster Linie darin, dass die Brücke nicht vorschriftsmäßig mit zehn Kilometern pro Stunde befahren wird. Dies, und damit die Sicherheit des Brückenbauwerks zu jeder Tages- und Nachtzeit, gilt es jetzt sicherzustellen“, sagt Harald Pütz. Eine Sperrung in den Nachtstunden war seitens des Straßenverkehrsamtes des Rhein-Sieg-Kreises abgelehnt worden. Der Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung könne nicht mit weiteren straßenverkehrsrechtlichen Maßnahmen oder gar einer Sperrung entgegengewirkt werden. Vielmehr seien hier Lösungen gefragt, die das Geschwindigkeitsniveau dauerhaft senken, erläuterte Pütz.

Und so haben sich das Straßenverkehrsamt und Bürgermeisterin Offergeld schnell auf die nun getroffene Lösung geeinigt, die den Anwohnern nicht nur nachts, sondern auch tagsüber helfen soll. Zudem soll ein Zusatzschild „Lärmschutz“ die Autofahrer auf den Grund der Geschwindigkeitsbegrenzung aufmerksam machen. „Ohne diese Maßnahmen käme auf lange Sicht wohl nur die Sperrung der Brücke in Betracht“, so Offergeld.

Pressemitteilung

Gemeinde Wachtberg

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