FDP-Kreisvorsitzender Ahrweiler will besseren Rheinradweg
„Schlaglöcher und Bodenwellen sind keine gute Visitenkarte“
Bad Breisig. Der Radweg entlang des Rheins von Bad Breisig nach Sinzig ist sicherlich eines der wichtigen touristischen Highlights der Verbandsgemeinde. Er dient nicht nur der Erholung und der Gesundheit, sondern bindet die Gäste in Bad Breisig auch in die Region mit ihren touristischen Highlights ein. Mit dem Rad lassen sich sowohl die kulturellen Sehenswürdigkeiten wie das Arp-Museum in Remagen, als auch die attraktiven Sehenswürdigkeiten im Ahrtal bis hin zu Bad Neuenahr-Ahrweiler erreichen. Dort findet 2022 die Landesgartenschau statt, ein Grund mehr, diesen Radweg attraktiv zu gestalten.
Davon kann im Moment allerdings aus Sicht der Bad Breisiger Liberalen nicht die Rede sein. „Angesichts der vielen Bodenwellen und Bruchstellen ist der Radweg insbesondere auf dem Bad Breisiger Teil in Richtung Sinzig kaum noch zumutbar. Die durch die Baumwurzeln aufgeworfenen Bodenwellen werfen die Radfahrer fast aus dem Sattel. Wer nicht aufpasst oder zu sehr die schöne Landschaft genießt, ist immer in Gefahr, vom Fahrrad zu fallen,“ resümiert der FDP-Kreisvorsitzende Ulrich van Bebber, selbst passionierter Liegeradfahrer, die Erfahrungen vieler Radfahrer.
„Da hilft es wenig, hier Schilder aufzustellen, die auf die Gefahr hinweisen. Besser wäre es, den Radweg zu erneuern bzw. zumindest an den kritischen Stellen zu reparieren,“ bekräftigt der FDP-Vorsitzende von Bad Breisig, Dirk Herminghaus. Er sieht insbesondere angesichts der stark anwachsenden Zahl an E-Bikes aufgrund der höheren Geschwindigkeiten zusätzliche Gefährdungen. Hier müsse dringend reagiert werden, es reiche nicht, Schilder mit dem Hinweis auf die Gefahr aufzustellen.
„Verschärfend kommt hinzu, dass der frühere alternative Weg am Real-Markt vorbei jetzt nicht mehr zur Verfügung steht. Damit gibt es de facto nur noch zwei Möglichkeiten, mit dem Rad von Bad Breisig nach Sinzig zukommen. Beide sind nicht wirklich gut, denn der Weg entlang der Kiesgruben ist ebenfalls mit zahlreichen Löchern und viel Staub verbunden,“ so van Bebber.
Die FDP hat sich in dieser Angelegenheit an das Landesamt für Mobilität gewendet.
Pressemitteilung des
FDP-Kreisverbands Ahrweiler8
