Politik | 17.03.2020

Stadt Remagen platziert Defibrillatoren in allen Ortsbezirken

Schnelle Hilfe für den Ernstfall

Bürgermeister Björn Ingendahl mit Defibrilator. Foto: privat

Remagen. Mit zunehmenden Alter nimmt das Risiko für Herzkreislauferkrankungen zu. Im schlimmsten Fall kann es zum plötzlichen Herztod kommen. Jährlich sterben mehr als 100.000 Menschen in Deutschland daran, so die Schätzung von Medizinern. Im Notfall kann es auf jede Minute ankommen. Ein engmaschiges Netz mit Defibrillatoren kann dazu beitragen, Leben zu retten. Die Stadt Remagen stellt daher ab sofort für jeden der sechs Ortsbezirke einen Defibrillator an öffentlicher Stelle zur Verfügung.

Die Automatisierten Externen Defibrillatoren (AED) sind für den Erste-Hilfe-Einsatz durch Laien entwickelt. Durch gezielte Stromstöße können lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen wie Kammerflimmern durchbrochen werden und die normale Herzaktivität wiederhergestellt werden.

„Wir hoffen natürlich, dass die neuen Geräte möglichst nie zum Einsatz kommen“, stellt Bürgermeister Björn Ingendahl fest. Beruhigend und hilfreich sei, dass die Geräte einfach zu bedienen sind. „Sie verfügen über eine Sprachsteuerung und funktionieren vollautomatisch“, erklärt Ingendahl.

Wo finden Sie die neuen Defibrillatoren?

Remagen: Im Vorraum der Kreissparkasse Ahrweiler, Markstraße 41

Kripp: Im Vorraum der Kreisparkasse Ahrweiler, Quellenstraße 81

Oberwinter: Im Vorraum der Kreissparkasse Ahrweiler, Hauptstraße 62

Oedingen: Im Vorraum der Raiffeisenbank Voreifel, Kirchplatz 1

Unkelbach: Im Vorraum der Raiffeisenbank Voreifel, Rheinstraße 5

Rolandswerth: Außen am Feuerwehrgerätehaus, Brunnenstraße 8

Pressemitteilung

Stadt Remagen

Bürgermeister Björn Ingendahl mit Defibrilator. Foto: privat

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