CDU Wachtberg sichert der Gemeinde Unterstützung zu
Schnelle und pragmatische politische Entscheidungen gefordert
Region. Die CDU-Fraktion im Wachtberger Gemeinderat hat sich in ihrer jüngsten Sitzung vom Beigeordneten Jörg Ostermann über die aktuelle Lage nach dem Starkregenereignis berichten lassen. Seine vorläufige Bilanz fiel erschreckend aus. Massiv betroffen waren vor allem die Ortslagen Arzdorf, Fritzdorf, Werthoven, Villip, Pech und Niederbachem. Entgegen der Unwetter von 2010 und 2013 sei dieses Mal neben großen Schäden an Privateigentum auch die gemeindliche Infrastruktur massiv in Mitleidenschaft gezogen worden. Vier Brückenbauwerte auf Gemeindegebiet seien zerstört, viele Straßen und Wege beschädigt worden, deren Wiederaufbau nun vorangetrieben werde. Ostermann rechnet bei den Brücken mit einer Planungs- und Bauzeit von im besten Falle acht Monaten, geht aber eher von mindestens zwölf Monaten aus. „Bei allen Sachschäden können wir uns zunächst glücklich schätzen, dass nach derzeitigem Informationsstand keine Menschen zu Schaden gekommen sind. Sobald die Schadensbilanz vollständig ist, ist die Politik gefordert, die Verwaltung mit schnellen und pragmatischen Entscheidungen in die Lage zu versetzen, die entstandenen Schäden beheben und, wo nötig, weitere vorbeugende Schutzmaßnahmen in die Wege leiten zu können. Dabei setze ich auch auf finanzielle Unterstützung von Land und Bund“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Franz-J. Jäger. Nichtsdestotrotz müsse aber immer wieder darauf hingewiesen werden, dass keine Ingenieurskunst in der Lage sei, Schutz vor solchen Extremwettern zu gewährleisten. Sich darauf zu verlassen hieße, sich in falscher Sicherheit zu wiegen. Gut funktioniert hat das Rettungswesen. „Im Namen der gesamten CDU-Wachtberg danke ich den Einsatzkräften von Feuerwehr, DRK und DLRG sowie allen anderen freiwilligen Helfern für Ihren unermüdlichen Einsatz an den vergangen Tagen. Dies gilt selbstverständlich auch für die Verwaltung und hilfeleistenden Wachtberger Unternehmen. Wieder einmal hat sich gezeigt, dass funktionierende Nachbarschaftshilfe ein unersetzlicher Wert unseres Gemeinwesens ist“, so der CDU-Vorsitzende Jörg Schmidt. Pressemitteilung
CDU Wachtberg
