„Unser Dorf hat Zukunft“ geht in die Landes-Endrunde
Schönheit und Besonderheit Thürs angemessen präsentieren
Thür ist auf den Besuch der Jury am 30. August bestens vorbereitet
Thür. In wenigen Wochen wird das „Dorf der Zukunft“ in Rheinland-Pfalz feststehen. Von 193 Gemeinden haben sich 23 für den landesweiten Wettbewerb qualifiziert.
Nachdem die Ortsgemeinde Thür sich in der Sonderklasse als Sieger im Kreis- und Gebietsentscheid für den Landesentscheid qualifizieren konnte, erwartet eine von Ortsbürgermeister Rainer Hilger eigens für die Präsentation ausgewählte Gruppe, die sich aus höchst engagierten Thürer Bürgern und Bürgerinnen rekrutiert, am Dienstag, dem 30. August eine vom Ministerium des Innern und für Sport entsandte Landesjury in den Räumlichkeiten der Thürer Grundschule. „Obwohl der zeitliche Aufenthalt der Jury eng getaktet ist, werden wir alles dafür tun, die Schönheiten und Besonderheiten unseres Dorfes in dem uns vorgegebenen zeitlichen Rahmen angemessen zu präsentieren“, so Ortsbürgermeister Rainer Hilger gegenüber „BLICK aktuell“.
Wie Innenminister Roger Lewentz, der den Startschuss für den Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ gab, in einer offiziellen Bekanntmachung sagte, stehen strukturelle Veränderungen und die Gestaltung des demografischen Wandels im Fokus des Dorfwettbewerbes. Dabei sollten beispielhafte Aktivitäten und Initiativen herausgestellt werden, die zur Verbesserung der Zukunftsperspektiven und der Steigerung der Lebensverhältnisse in den Dörfern beitragen“, so Lewentz. 2017 wird neben den zwei Sonderpreisen für vorbildliche Initiativen und Maßnahmen zur Stärkung der Innenentwicklung der Dörfer in der Haupt- und Sonderklasse (Preisgeld je 3000 Euro) und dem Sonderpreis „Demografie-Preis Dorferneuerung“ (Preisgeld 5000 Euro) erstmals ein Sonderpreis „Kinder- und jugendfreundliche Dorferneuerung“ mit einem Preisgeld in Höhe von ebenfalls 5000 Euro ausgelobt. Der Sonderpreis Innenentwicklung soll vor dem Hintergrund der demografischen Veränderungen die Innenentwicklung und damit die Aufwertung der Ortskerne fördern. Dem Thema Demografie und den damit einhergehenden gesellschaftlichen und strukturellen Veränderungen in unseren Dörfern werde hoher Stellenwert eingeräumt, betonte der Minister. Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an der Entwicklung des Dorfes sei ein Hauptanliegen der Dorferneuerung.Minister Lewentz wird die Sieger des Landesentscheids in der Hauptklasse am 20. Oktober und die Sieger des Landesentscheids in der Sonderklasse am 24. November in Kaiserslautern persönlich auszeichnen. Bei der Bewertung werden folgende Bereiche beurteilt: „Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen“, „Bürgerschaftliches Engagement, soziale und kulturelle Aktivitäten“, „Baugestaltung und -entwicklung“, „Grüngestaltung/Das Dorf in der Landschaft“. Neben den genannten Beurteilungskriterien werde auch eine „Gesamtbeurteilung“ in das Ergebnis einfließen. Dabei werden der Gesamteindruck und das Engagement der Dorfgemeinschaft hinsichtlich Inhalt und Ziel des Wettbewerbes beurteilt. Die jeweilige Ausgangslage und die individuellen Möglichkeiten der Dörfer sind dabei besonders zu beachten. „Egal, welchen Platz wir belegen, fest steht, dass wir bei der Preisverleihung für die Sonderklasse am 24. November in der Fruchthalle Kaiserslautern in jedem Fall dabei sein werden“, so Ortsbürgermeister Rainer Hilger.
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Vorbildcharakter hat der harmonisch angeordnete „Garten der Erinnerung“ auf dem Thürer Friedhof.
Im Thürer Neubaugebiet wurden die Grundstücke vor allem an junge Familien verkauft. Emsig wird hier seit Beginn des Jahres gebaut.
