Politik | 23.02.2026

CDU-Landtagskandidat Guido Orthen im Austausch mit Schulleitungen weiterführender Schulen

Schule muss wieder für Qualität, Verlässlichkeit und Leistung stehen

Guido Orthen, CDU-Landtagskandidat im Wahlkreis 14.Foto: CDU-AW

Kreis Ahrweiler. Im intensiven Austausch mit den Schulleitungen weiterführender allgemeinbildender Schulen hat sich der CDU-Landtagskandidat Guido Orthen über aktuelle Herausforderungen und notwendige Weichenstellungen in der Bildungspolitik informiert. Im Mittelpunkt standen der zunehmende Lehrkräftemangel, organisatorische Belastungen sowie Fragen der Schulstruktur und Unterrichtsqualität. Guido Orthen bekräftigte das klare Bekenntnis der CDU zum gegliederten Schulsystem. Unterschiedliche Schulformen böten die Chance, Begabungen gezielt zu fördern und individuelle Bildungswege zu ermöglichen. Auch die Schullaufbahnempfehlung wurde erörtert. Ein weiteres Thema war die Organisation der Fremdsprachenfolge an Gymnasien. Orthen sprach sich ebenso wir die Schulleitungen dafür aus, die zweite Fremdsprache wieder ab der 7. Klasse beginnen zu lassen – und nicht bereits ab der 6. Klasse. Das erleichtert den Wechsel zwischen Realschule und Gymnasium nach der Orientierungsstufe.

Sprachkompetenzals Schlüssel

Mit Blick auf die wachsenden sprachlichen Herausforderungen an den Schulen setzt sich Orthen für die Wiedereinführung von Deutschklassen ein, damit ausreichende Deutschkenntnisse vor dem regulären Schulbesuch sicher gestellt sind. Breiten Raum nahm in dem Gespräch auch der gravierende Lehrkräftemangel ein, gerade an Realschulen. Die Schulleitungen berichteten von großen Belastungen im Alltag. Ein möglicher Ansatz sei der verstärkte Einsatz von Springern, die kurzfristig bei Ausfällen einspringen können. Zudem plädierte er für weniger bürokratische Programme und mehr pädagogische Freiräume

Schule als Ort der Leistung

Für Orthen steht fest: „Schule darf und muss auch ein Ort der Leistung sein.“ Leistungsbereitschaft stellt keinen Gegensätze zu individueller Förderung dar. In diesem Zusammenhang sprach sich der CDU-Kandidat auch für ein gesetzliches Handyverbot für die private Nutzung an Schulen aus. „Unsere Schulen brauchen wieder mehr Verlässlichkeit, klare Strukturen und einen Fokus auf Leistung“, betonte Orthen im Anschluss an das interessante Gespräch. „Bildung ist die zentrale Zukunftsfrage unseres Landes. Deshalb müssen wir die richtigen Rahmenbedingungen schaffen: für Schülerinnen und Schüler, aber auch für Lehrkräfte, nicht zuletzt durch multiprofessionelle Teams.“

Pressemitteilung

CDU Kreis Ahrweiler

Guido Orthen, CDU-Landtagskandidat im Wahlkreis 14. Foto: CDU-AW

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