Wählervereinigung Bürger für Meckenheim (BfM)
Schulräume auch weiterhin vermieten!
BfM korrigiert UWG-Aussagen
Meckenheim. „Viel Feind, viel Ehr!“ heißt ein Sprichwort. Das mag sich auch die UWG gedacht haben, als es im Rat um die Frage ging, ob die Jungholzhalle in Zukunft auch nur zu einem Drittel statt als Ganzes vermietet werden kann oder soll. Den Argumenten der Stadtverwaltung, dass die Halle aus mehreren praktischen Erwägungen nur als Ganzes oder zu zwei Dritteln vermietet werden kann, konnten alle Fraktionen folgen - bis auf die UWG.
Ratsherr Johannes Steger (BfM), wies darauf hin, dass für kleine Veranstaltungen die Aulen der Schulen und Räume von Vereinen wie bisher auch angemietet werden können. In der Niederschrift der entsprechenden Ratssitzung heißt es dazu: „Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass für kleine Veranstaltungen bereits entsprechende Räumlichkeiten in Meckenheim vorhanden sind und man daher nicht dazu in Konkurrenz treten sollte.“ Auf Stegers Äußerungen reagierte UWG-Ratsmitglied Hans-Erich Jonen vehement. Er behauptete, dass es Zusagen des Bürgermeisters sowie von Rat und Verwaltung an die Schulleitungen gebe, dass, sobald die neue Jungholzhalle zur Verfügung stehe, keine Vermietungen von schulischen Räumen mehr stattfänden. Die Schulleitungen hätten im zuständigen Fachausschuss des Rates der Stadt Meckenheim „häufig Klage geführt“ und von „Belastungen des Schulalltags“ gesprochen.
Eine telefonische Umfrage des BfM-Vorsitzenden Klaus-Jürgen Pusch bei vier Schulleitungen ergab keine Bestätigung dafür. Vielmehr wurde es als selbstverständlich erachtet, dass städtische Räume auch vermietet werden können. Einen angeblichen Ratsbeschluss wird H. E. Jonen sicher durch ein Protokoll belegen können. Würde man den Vorstellungen Jonens folgen, müssten auch kleine Veranstaltungen der Parteien und Vereine, die bisher bei günstigen Gebühren von rund 50 Euro zum Beispiel in der GGS Merl, in Altendorf oder in der Realschule stattfanden, in die Jungholzhalle zu Gebühren von rund 300 Euro verlegt werden. Das dürfte wohl bei Niemandem auf Gegenliebe stoßen. Das hat die Ratsmehrheit wohl klarer gesehen als Ratsherr Jonen. Sie hat daher entsprechend entschieden.
Pressemitteilung BfM
