Politik | 29.06.2015

Neue Landesverordnung

Schutz für Katzen verbessert

Mainz/Region. Durch eine neue Landesverordnung können die Gemeinden in Rheinland-Pfalz in Zukunft frei lebende Katzen besser schützen. Marcel Hürter, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, zeigt sich erfreut über den heutigen Beschluss des Ministerrats: „Herrenlose und verwilderte Katzen vermehren sich oftmals unkontrolliert. Die Tiere sind in der Folge regelmäßig unterernährt und krank. So entsteht bei den Katzen selbst erhebliches Leid. Auch für die Vögel können sich durch die zu großen Katzenpopulationen große Probleme insbesondere bei der Aufzucht ihrer Jungen ergeben. Deshalb ist die heutige Entscheidung für den Tierschutz wie auch für den Artenschutz in Rheinland-Pfalz eine gute Nachricht.“ Viele Gemeinden hatten bereits in der Vergangenheit versucht, die unkontrollierte Fortpflanzung frei lebender Katzen zu steuern. Sie scheiterten oftmals an dem bislang unzureichenden Bundesrecht. Rheinland-Pfalz hat sich für eine weitgehende Regelung im Bundesrecht im Sinne der Tiere eingesetzt, konnte sich aber gegenüber dem Bund nicht vollständig durchsetzten. Das neue Bundesrecht hat das Land Rheinland-Pfalz nun genutzt um die Kompetenzen der Gemeinden zu stärken. Diese können nun fallbezogen eingreifen und einer unkontrollierten Vermehrung der Katzen vorbeugen, indem sie frei lebende Katzen beispielsweise kastrieren, den Auslauf von anderen unkastrierten Katzen einschränken oder eine entsprechende Kennzeichnung der Katzen vorschreiben.

Pressemitteilung

Marcel Hürter, MdL

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