Politik | 25.09.2020, 13:55 Uhr

Eine Anerkennung als Ansporn für Dattenberg

Schwerpunktgemeinde Dattenberg hat sich viel vorgenommen

(v.r.n.l.) Ortsbürgermeister Stefan Betzing (2.v.l.) erläutert gemeinsam mit der 1. Beigeordnete Dagmar Gombert Landrat Achim Hallerbach (4.v.l.) und dem 1. Kreisbeigeordneten Michael Mahlert (1.v.l.) die Umgestaltungspläne vor Ort auf dem Friedhof der Gemeinde Dattenberg.Quelle: Kreisverwaltung
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Kreis Neuwied. Zahlreiche Projekte sollen in der Ortsgemeinde Dattenberg in den kommenden Jahren entwickelt und umgesetzt werden.

Neben dem Umgestaltungskonzept des Friedhofes, steht die künftige qualitative und damit bauliche Entwicklung der Kindertagesstätte auf der Agenda. Für eine konzeptionelle und nachhaltige Entwicklung soll nunmehr im Rahmen der Anerkennung als Schwerpunktgemeinde eine Ortsentwicklungsplanung neue Akzente setzen. Landrat Achim Hallerbach und der 1. Kreisbeigeordnete Michael Mahlert besuchten auf Einladung von Ortsbürgermeister Stefan Betzing und der 1. Beigeordneten Dagmar Gombert die neue Schwerpunktgemeinde Dattenberg, um neue Ziele für ihre Zukunftsfähigkeit zu diskutieren. „Mit dieser Anerkennung als Schwerpunktgemeinde werden neue Perspektiven für die Weiterentwicklung der Gemeinde eröffnet“, betonte Landrat Achim Hallerbach.

Ortsbürgermeister Stefan Betzing skizzierte den Gästen sowohl die bereits abgeschlossenen als auch die laufenden Planungen. Dabei wurden die Projekte „Die Neugestaltung des Spielplatzes „Auf der Köhne“, die Weiterentwicklung des Wohngebietes „Auf der Angst“, die Fortschreibung des Dorferneuerungskonzeptes, die aus mit Fördermitteln unterstützte beispielhafte Friedhofsumgestaltung erläutert. Als große Herausforderung bezeichnete Stefan Betzing die Situation des Waldes in der Ortsgemeinde. Mit rund 250 Hektar kommunalen Wald sind die finanziellen Auswirkungen derzeit nicht absehbar.

Die Gemeindeleitung sieht auf ihrem weiteren Weg die Möglichkeit, die mit der Anerkennung als Schwerpunktgemeinde verbundene Förderung, mit neuen Perspektiven weiterhin lebens- und liebeswerte Gemeinde zu bleiben und auszubauen.

„Die Bemühungen um die Ausweisung von Bauland und die Entwicklung der Kindertagesstätte belegen die Bestrebungen für eine nachhaltige zukunftsgerichtete Entwicklung des Ortes“, lobte Landrat Achim Hallerbach die politisch Verantwortlichen.

Auch der 1. Kreisbeigeordnete Michael Mahlert findet lobende Worte für Dorfgemeinschaft: „Stellvertretend für die Dorfgemeinschaft darf die Gemeindespitze stolz auf das Erreichte sowie die noch angestrebten Pläne sein.“

In welchem Spannungsverhältnis heute die Entwicklung des ländlichen Raumes steht, verdeutlichte die 1. Beigeordnete der Gemeinde, Dagmar Gombert: „Der Anstieg der Anmeldezahlen für die KiTa in Dattenberg zeugt zum einen davon, wie attraktiv der Ort gerade auch für junge Familien ist, andererseits heißt dies jedoch auch für den Träger der KiTa, dass entsprechende Räumlichkeiten geschaffen und Personal für die Betreuung bereitgestellt werden muss. Wir sind in guten konstruktiven Gesprächen mit allen Beteiligten, aber eine Herausforderung bleibt es dennoch“.

Insbesondere mit Blick auf die erfolgreiche Teilnahme an den Wettbewerben „Unser Dorf hat Zukunft“ und den sich hieraus ergebenden Chancen für die Ortsgemeinde, dankte der Ortsbürgermeister Betzing den Vertretern der Kreisverwaltung für die gute Zusammenarbeit.

Pressemitteilung

Kreisverwaltung Neuwied

(v.r.n.l.) Ortsbürgermeister Stefan Betzing (2.v.l.) erläutert gemeinsam mit der 1. Beigeordnete Dagmar Gombert Landrat Achim Hallerbach (4.v.l.) und dem 1. Kreisbeigeordneten Michael Mahlert (1.v.l.) die Umgestaltungspläne vor Ort auf dem Friedhof der Gemeinde Dattenberg.Quelle: Kreisverwaltung

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