CDU Gemeindeverbandes Swisttal
Senioren haben Zukunft in Swisttal
Swisttal.Petra Kalkbrenners „Runder Tisch“ stand im Hotel Weidenbrück zum Thema „Senioren“. In angeregter Runde diskutierten die Teilnehmer mit der CDU-Bürgermeisterkandidatin die künftige Seniorenpolitik in der Gemeinde Swisttal. Dabei konnte Petra Kalkbrenner feststellen: „Seit der Seniorenbefragung, die 2010 auf Initiative der Senioren Union Swisttal durchgeführt wurde, hat sich viel getan. Auf den Feldern, die nicht so gut bewertet wurden, sind viele Defizite abgebaut. Heute haben wir eine Palette zusätzlicher Plätze in Seniorenheimen, es entstehen weitere Gebäude für altersgerechtes Wohnen in Heimerzheim, Odendorf, Buschhoven und Miel. Die ehrenamtliche Arbeit des Seniorenbeauftragten mit seinen vielen Helferinnen und Helfern ist als wertvolles, unkompliziertes Angebot neu für die Senioren entstanden.
Bürgersteige haben wir mit Konjunkturmitteln in allen Orten von Swisttal an den wichtigen Kreuzungspunkten auf Nullebene abgesenkt. Für den Seniorensport entstehen neue Boule-Plätze auf der neuen Sportanlage in Buschhoven, auf dem Brunnenplatz in Morenhoven und in Miel auf der neu entstehenden Sport-, Spiel- und Freizeitfläche.“
Entscheidend sei, dass die Bewohner der Seniorenheime weiter am gesellschaftlichen Leben teilhaben können und das soziale Umfeld genutzt werden könne, wie in Odendorf und künftig in Heimerzheim und Buschhoven. Petra Kalkbrenner sieht weiteren Handlungsbedarf der Gemeinde Swisttal. Sie spricht sich für einen „Kümmerer“ in der Gemeindeverwaltung aus, der vor allem für die ehrenamtlich Tätigen als ständiger Ansprechpartner da ist. Viele Angebote für die Seniorinnen und Senioren seien heute schon nur mithilfe ehrenamtlicher Kräfte leist- und umsetzbar.
Mit dem „Landhüpfer“ hofft sie, die Mobilität der älter werdenden Menschen zu verbessern. Der Landhüpfer werde auch vor dem Hintergrund der Inklusion für den Zustieg von Rollatoren oder Rollstühlen, aber auch Kinderwagen ausgelegt.
Kalkbrenner ist offen für neue Ideen und Modelle etwa, wenn sich Senioren zusammentun, um ein altersgerechtes Wohnhaus gemeinsam zu errichten und dafür die zu groß gewordenen Familienhäuser aufgeben. Für die altersgerechte Umgestaltung des Wohnbestandes sieht sie gute Chancen insbesondere bei Bungalows, von denen Swisttal aus den 70er Jahren reichlich besitze. Dann müsste auch das öffentliche Umfeld mit umgestaltet werden; es soll offen und sicher sein und eine Kommunikation mit der Nachbarschaft ermöglichen. „Bänke müssen Rücklehnen haben, damit sie ältere Menschen nutzen können und auch Seitenlehnen sind nötig, damit sie auch aus eigener Kraft wieder aufstehen können. Das mag altmodisch klingen. Aber solche Bänke laden die Älteren ein zum Ausruhen und Schwätzchen halten“, meinte die CDU-Bürgermeisterkandidatin aus Erfahrung, deren über 80-jährige Mutter bei ihr wohnt. „Wenn wir es schaffen, eine Brücke zwischen Jung und Alt zu schlagen, schaffen wir ein lebenswertes Gemeinwesen. Daran will ich als Bürgermeisterin arbeiten und teilhaben.“
Pressemitteilung der
CDU Swisttal
