Politik | 09.02.2021

AfD-Direktkandidaten Ingo Nawa und Rüdiger Nothnick

Sichere und bezahlbare Stromversorgung gefordert

Die AfD-Direktkandidaten fordern eine sichere Stromversorgung. Foto: privat

Kreis Ahrweiler. Ist unsere Stromversicherung zukunftssicher? Ja, sagen nahezu alle politischen Mitbewerber. Nein, sagen die Direktkandidaten der AfD.

Die unterschiedlichen Antworten sind wie so oft auch eine Frage der Perspektive. Aktuell ist die Stromversorgung noch weitestgehend sicher, auch wenn es im Kreis Ahrweiler immer häufiger zu längeren Stromausfällen kommt. Aber wie schaut es in der nahen Zukunft aus? Wenn alle Atomkraftwerke vom Netz genommen wurden und der Ausstieg aus der Kohleverstromung Fahrt aufnimmt. Woher kommt dann die unerlässliche Grundlast für die Stabilität des Stromnetzes? Etwa von den Windkraft- (WK) und Photovoltaikanlagen (PV)? Wer darauf baut, der wird enttäuscht. Strom muss ohne Unterbrechung und exakt in der benötigten Menge „just in time“ produziert werden, in der er gerade gebraucht wird. Es braucht daher grundlastfähige Kraftwerke.

Da gibt´s nichts dran zu rütteln. Zuwenig Strom, wie auch zu viel Strom im Netz gefährden die Netzstabilität.

Es ist zwar möglich WK- und PV-Anlagen abzustellen, wenn die zu viel Strom produzieren, was auch immer häufiger geschieht. Mit der Konsequenz übrigens, dass die Stromkunden in 2020 ca. 1,34 Mrd. Euro an Entschädigungszahlungen an die Betreiber geleistet haben. Aber wenn zu wenig Strom produziert wird, würde es schnell dunkel werden, gäbe es nicht (noch) die grundlastfähigen Atom- und Kohlekraftwerke in Deutschland. Und wenn die nicht reichen, wird auch gerne französischer und osteuropäischer Atom- bzw. Kohlestrom importiert. Oder norwegischer bzw. österreichischer Strom aus Wasserkraftwerken.

Die Stromimporte werden zwangsläufig steigen und müssen teuer beigekauft werden. Was sagen da eigentlich die knapp 300.000 Haushalte in Deutschland, die aktuell kein Geld mehr für Strom aufbringen können, zu dem inzwischen mit Abstand teuersten Strompreis der Welt?

Und was hat es mit dem aktuellen „Notfallkochbuch“ des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) auf sich, über das hier mehr zu erfahren ist: https://www.bbk.bund.de/DE/Ratgeber/Notfallkochbuch/Notfallkochbuch_node.html. Das BBK fragt darin „Kann man auch ohne Strom eine nahrhafte Mahlzeit zubereiten?“ Für welchen Zweck mag dieses Kochbuch wohl gedacht sein? Es ist unschwer zu erraten: für länger andauernde Stromausfälle. Es ist schon erstaunlich, dass in einem hochindustrialisierten Land wie der Bundesrepublik Deutschland inzwischen solche Ratgeber produziert werden müssen. Für Nordkorea könnte man das vielleicht verstehen, aber für Deutschland? Offenkundig bereiten Bundesregierung und Länderregierungen die Bevölkerung inzwischen auf großflächige und länger andauernde Stromausfälle vor. Und sie reagieren u.a. auch mit entsprechenden Gesetzesvorhaben.

Das jüngste Beispiel stammt aus dem CDU geführten Bundeswirtschaftsministerium. Die Zeitung „Die Welt“ berichtete: „Ursprünglich sollten Stromanbieter Elektroautos ferngesteuert den Saft abdrehen können. Davon will man jetzt nichts mehr wissen.“ Übrigens auch strombetriebenen Wärmepumpen sollte nach diesem Entwurf bis zu täglich 2h der Strom abgedreht werden können. Das Ganze nennt sich dann „Spitzenglättung“ und steht unter § 14a im einkassierten Gesetzentwurf des Energiewirtschaftsgesetzes.

Das dieser Entwurf wieder in der Schublade verschwunden ist, heißt mitnichten, dass er aufgeben wird. Wozu dient letztlich die „Spitzenglättung“? Um die katastrophalen Folgen der sogenannten „Energiewende“ zu kaschieren; diese führt geradewegs in eine sozialistisch geprägte Mangelwirtschaft nach Manier der früheren DDR. Dort wurde auch großflächig der Strom abgestellt, wenn der gerade nicht reichte. Die Netzbetreiber werden schlicht gezwungen, den Verbrauchern den Strom abzudrehen, wenn gerade weniger Strom vorhanden ist, als insgesamt gebraucht wird. Sonst würden größere Stromausfälle drohen. Der Strombezug soll also für die Haushalte rationiert werden können.

Das ist inzwischen die bittere Konsequenz der sogenannten „Energiewende“. Diese entpuppt sich immer mehr als das, was sie in Wahrheit ist: Ein Vorhaben, das den Industriestandort Deutschland massivst schädigt und inzwischen auch die Lebensgewohnheiten seiner Bürgerinnen und Bürger zu bevormunden droht.

Die AfD-Direktkandiaten fordern daher den unverzüglichen Stopp dieses Vorhabens. Rüdiger Nothnick und Ingo Nawa: „Es ist endlich an der Zeit, wieder zu einer sicheren, einer realistischen und vor allem bezahlbaren Stromversorgung zurückzukehren. Auch in Rheinland-Pfalz.“ Pressemitteilung

Ingo Nawa, Rüdiger Nothnick

AfD - Direktkandidaten für die Wahlkreise 13 und 14

Die AfD-Direktkandidaten fordern eine sichere Stromversorgung. Foto: privat

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