Leserbrief zu: Kirchengemeinden und Diakonie bieten ihre Unterstützung an
„Sicherer Hafen Neuwied“
Auch ich begrüße ausdrücklich die Tatsache, dass viele Vertreter christlicher Kirchen in Neuwied die Forderung unterstützen, dass sich unsere Stadt zum „Sicheren Hafen“ erklärt. Denn gerade in diesen Zeiten, in denen das ganze Elend der europäischen Flüchtlingspolitik durch die Missachtung der Menschenrechte an den europäischen Außengrenzen wieder sichtbar wird, allerdings in der medialen Aufmerksamkeit durch die Pandemie etwas in den Hintergrund getreten ist, ist es von besonderer Bedeutung, ein unübersehbares Zeichen für die Einhaltung des Menschenrechts auf Asyl zu setzen. Und es trifft auch zu, dass gerade Neuwied mit seiner Tradition als religiös tolerante Stadt sich den vielen Städten und Gemeinden anschließt, die ebenfalls die Aktion „Sicherer Hafen“ unterstützen. Ich möchte daher bitten, dass möglichst viele Menschen den Musterbrief des Diakonischen Werkes an den Oberbürgermeister Jan Einig unterstützen, und bei der anstehenden Beschlussfassung im Stadtrat darf es meines Erachtens dann auch keine Rolle spielen, wenn der Antragsteller die Fraktion der Linken ist. Was die Tatsache betrifft, dass die evangelische Marktkirchengemeinde sich nicht an der Aktion beteiligt, gilt es darauf hinzuweisen, dass diese Gemeinde zwar als asylpolitisch offen zu bezeichnen ist und in diesem Bereich sicherlich schon viel geleistet hat, es jedoch enttäuschend ist, wenn das Presbyterium sich in dieser Frage als rückwärtsgewandt zeigt. Es wäre auch sicherlich nicht im Sinne der Bekennenden Kirche und Dietrich Bonhoeffers, wenn eine so gute Initiative, wie sie zweifellos jetzt von den Linken gekommen ist, nur deshalb abgelehnt wird, weil sie eben von dieser Partei kommt. Im Übrigen ist es so, dass die Linke, und das schreibe ich ausdrücklich auch als Sozialdemokrat, nicht mehr als extrem zu bezeichnen ist. Ich verweise in diesem Zusammenhang auf den thüringischen Ministerpräsidenten Bodo Ramelow, der als Politiker der Linken auch überzeugter Christ und regelmäßiger Kirchgänger ist. Zumindest sollten die im Stadtrat vertretenen Parteien die Abstimmung über diesen Antrag freigeben, weil es in der Tat um eine Gewissensentscheidung geht.
Manfred Kirsch, Neuwied
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