SPD setzt Rock am Ring in Mainz und der Region auf die Tagesordnung
Sicherheit muss vor Profit stehen
Umfassende Aufklärung und Verbesserung des Sicherheitskonzepts gefordert
Mendig. Wie ist der gegenwärtige Zustand der im Rahmen des Musikfestivals Rock am Ring durch Blitzeinschläge verletzten Personen? Gab es eine Überarbeitung des zugrunde liegenden Sicherheitskonzeptes nach den Ereignissen von 2015? Welche materiellen Schäden sind nicht zuletzt auch auf dem Konversationsgelände entstanden, auf dem das Festival stattfand? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigen sich derzeit die Sozialdemokraten in Land und Region und drängen somit auf eine schnelle Aufklärung der Vorfälle vom 3. Juni und dem nachfolgenden Abbruch des „Rock am Ring“-Festivals am nachfolgenden Tag.
„Um alle entsprechenden Fragen abschließend zu klären, haben wir als SPD-Landtagsfraktion für die nächste Sitzung des Innenausschusses eine Berichterstattung seitens der Landesregierung in Sachen Rock am Ring beantragt. Dabei soll insbesondere auf die Ereignisse aus Sicht der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr, auf den gegenwärtigen Zustand der verletzten Besucherinnen und Besucher und eine Bilanz aus den Einsätzen der Hilfsorganisation und der Feuerwehr eingegangen werden“, so der örtliche SPD-Landtagsabgeordnete Marc Ruland.
Zugleich soll die Aufklärung nicht nur auf der Landesebene, sondern auch vor Ort vorangetrieben werden. „Entsprechend haben wir als sozialdemokratische Vertreterinnen und Vertreter im Zweckverband Flugplatz Mendig eine Sondersitzung dieses Gremiums beantragt, die insbesondere über die verspätete Entscheidung zum Abbruch seitens der Verbandsgemeinde und des Veranstalters aufklären soll“, so Ruland und der Mendiger SPD-Stadtbürgermeister Hans-Peter Ammel.
„Gemeinsam mit allen Beteiligten drängen wir auf eine schnelle Aufklärung hinsichtlich der Abläufe, die zur vorzeitigen Beendigung des Festivals führten. Klar ist dabei, dass die Sicherheit von Menschen immer vor dem Ziel des Profits stehen muss. Uns ist folglich daran gelegen, aus den Problemstellungen dieses Jahres zu lernen und für das nächste Jahr gemeinsam mit allen Zuständigen ein Sicherheitskonzept zu gestalten, das einerseits dafür sorgt, dass Rock am Ring auch künftig in meiner Heimat stattfinden kann, ohne dabei die Freude der Festival-Besucher einzuschränken“, so Ruland abschließend.
Pressemitteilung des
MdL Marc Ruland (SPD)
