Politik | 25.06.2016

SPD setzt Rock am Ring in Mainz und der Region auf die Tagesordnung

Sicherheit muss vor Profit stehen

Umfassende Aufklärung und Verbesserung des Sicherheitskonzepts gefordert

Mendig. Wie ist der gegenwärtige Zustand der im Rahmen des Musikfestivals Rock am Ring durch Blitzeinschläge verletzten Personen? Gab es eine Überarbeitung des zugrunde liegenden Sicherheitskonzeptes nach den Ereignissen von 2015? Welche materiellen Schäden sind nicht zuletzt auch auf dem Konversationsgelände entstanden, auf dem das Festival stattfand? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigen sich derzeit die Sozialdemokraten in Land und Region und drängen somit auf eine schnelle Aufklärung der Vorfälle vom 3. Juni und dem nachfolgenden Abbruch des „Rock am Ring“-Festivals am nachfolgenden Tag.

„Um alle entsprechenden Fragen abschließend zu klären, haben wir als SPD-Landtagsfraktion für die nächste Sitzung des Innenausschusses eine Berichterstattung seitens der Landesregierung in Sachen Rock am Ring beantragt. Dabei soll insbesondere auf die Ereignisse aus Sicht der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr, auf den gegenwärtigen Zustand der verletzten Besucherinnen und Besucher und eine Bilanz aus den Einsätzen der Hilfsorganisation und der Feuerwehr eingegangen werden“, so der örtliche SPD-Landtagsabgeordnete Marc Ruland.

Zugleich soll die Aufklärung nicht nur auf der Landesebene, sondern auch vor Ort vorangetrieben werden. „Entsprechend haben wir als sozialdemokratische Vertreterinnen und Vertreter im Zweckverband Flugplatz Mendig eine Sondersitzung dieses Gremiums beantragt, die insbesondere über die verspätete Entscheidung zum Abbruch seitens der Verbandsgemeinde und des Veranstalters aufklären soll“, so Ruland und der Mendiger SPD-Stadtbürgermeister Hans-Peter Ammel.

„Gemeinsam mit allen Beteiligten drängen wir auf eine schnelle Aufklärung hinsichtlich der Abläufe, die zur vorzeitigen Beendigung des Festivals führten. Klar ist dabei, dass die Sicherheit von Menschen immer vor dem Ziel des Profits stehen muss. Uns ist folglich daran gelegen, aus den Problemstellungen dieses Jahres zu lernen und für das nächste Jahr gemeinsam mit allen Zuständigen ein Sicherheitskonzept zu gestalten, das einerseits dafür sorgt, dass Rock am Ring auch künftig in meiner Heimat stattfinden kann, ohne dabei die Freude der Festival-Besucher einzuschränken“, so Ruland abschließend.

Pressemitteilung des

MdL Marc Ruland (SPD)

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Dauerauftrag
Imageanzeige
Daueranzeige 2026
Rund ums Haus
Stellenanzeige Zahntechniker, 2. Anzeige "2+1 Aktion"
150 Jahre Zeitungstradition
150 Jahre Zeitungstradition
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Symbolbild.
880

Ermittlungen nach Verpuffung: 39-Jähriger schwer verletzt

15.07.: Explosion in Einfamilienhaus

Rennerod. In den frühen Morgenstunden des 15. Juli 2025 ereignete sich um 01:40 Uhr eine Verpuffung in einem Einfamilienhaus in der Holzbachstraße in Rennerod. Dabei erlitt der 39-jährige Bewohner schwere Verletzungen. Eine Außenwand des Hauses wurde erheblich beschädigt, während zwei benachbarte Gebäude leichte Schäden davontrugen. Die Feuerwehr rückte aus, um den Vorfall zu bewältigen. Aufgrund der Ereignisse war es notwendig, die B54 für etwa eine Stunde zu sperren.

Weiterlesen

Symbolbild.
1701

Linienbus-Unfall auf der K 44: Fahrer eines Motorrades tödlich verletzt

13.07.: Motorradfahrer stirbt in Mülheim-Kärlich

Mülheim-Kärlich. Am 13. Juli 2026 ereignete sich gegen 18:44 Uhr auf der K 44 in Mülheim-Kärlich ein tragischer Verkehrsunfall, bei dem ein Motorradfahrer tödlich verletzt wurde.

Weiterlesen