Politik | 31.03.2023

Erwin Rüddel begrüßt Wahlkreis-Vertreter beim CDU/CSU-Kommunalgipfel

Sicherung, Steuerung, Kontrolle und konsequente Abschiebung

Beim CDU/CSU-Kommunalgipfel zu Migration: Bundestagsabgeordneter Erwin Rüddel, CDU-Chef Friedrich Merz und der Landrat des Kreises Altenkirchen Dr. Peter Enders. Foto: Luisa Lück

Kreis Neuwied. Beim Kommunalgipfel der CDU/CSU mit mehr als 370 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Berlin wurde mit Landräten und Bürgermeistern intensiv über Migration, Unterbringung und Integration diskutiert. Auch aus dem heimischen Wahlkreis waren führende kommunale Vertreter zugegen; der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel begrüßte u.a. Landrat Dr. Peter Enders aus Altenkirchen.

„Immer mehr Bürgermeister und Landräte schlagen Alarm: Sie können keinen weiteren Zugang verkraften. Einzig die Bundesregierung scheint den Ernst der Lage nicht wirklich zu erkennen. Die Kommunen haben keinen Einfluss darauf, wie viele Menschen bei ihnen Schutz suchen. Es ist Aufgabe des Bundes, für eine geordnete Migrationspolitik zu sorgen. Dazu müssen wir die Bedürfnisse vor Ort kennen. Deshalb ist der Kommunalgipfel zur Asyl- und Flüchtlingspolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion so wichtig. Der Bundeskanzler versäumt es leider bislang, im Austausch mit den Verantwortlichen aus den Kommunen und den Vertretern der Spitzenverbände kurzfristig pragmatische Lösungen zu finden, um die Situation vor Ort zu entspannen“, erklärt Erwin Rüddel.

Unionsfraktionschef Friedrich Merz forderte die Bundesregierung auf, den Kommunen zusammen mit der Union bei der Lösung ihrer Migrationsprobleme zu helfen. „Wir wollen hier Lösungen haben, damit in diesem Land die Hilfsbereitschaft aufrechterhalten bleibt“, sagte der CDU-Vorsitzende. Er forderte die Bundesregierung zur Eile auf: „Zeit ist jetzt der kritischste Faktor, über den wir sprechen müssen.“

Die Union wolle das Thema orientiert an der Sache angehen und „wo immer möglich, nicht in parteipolitischem Streit“, sagte Merz. Man müsse das Problem, das gerade die politische Mitte in Deutschland gefährde, so geschlossen wie möglich aus eben dieser Mitte heraus lösen.

Bürgermeister und Landräte berichteten von teils menschenunwürdigen Unterbringungssituationen für Migranten, unter anderem, weil viele Menschen in Deutschland bleiben, die eigentlich ausreisen müssten. Der Bundesregierung wurde vorgeworfen, sich weg zu ducken und die Kommunen allein zu lassen. Erstunterbringungseinrichtungen seien überfüllt, der Wohnungsmarkt ausgelastet.

Mehrere Redner verlangten stärkere Initiativen zum Bau von Wohnraum für Migranten. Andere warnten eindringlich vor einer Gefahr für den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft.

Deutschland habe 2022 mehr als eine Million Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine aufgenommen, sagte Merz. Zudem habe es 244.000 Asylanträge gegeben, davon 220.000 Erstanträge. Allein im Januar und Februar seien knapp 59.000 Asylanträge neu gestellt worden. Aufs Jahr gerechnet müsse also mit deutlich über 300.000 Asylanträgen gerechnet werden. Eine so große Zahl werde Deutschlands „an die Grenzen dessen bringen, was die Gesellschaft noch bereit ist zu akzeptieren“, warnte Merz. Viele Menschen sagten, es gehe nicht noch mehr.

Der CDU-Chef kündigte eine neue Initiative im Bundestag an und erklärte die Bereitschaft der Union, mit der Bundesregierung zu kooperieren, um gemeinsam baldige und wirksame Maßnahmen zu beschließen.

Pressemitteilung des

Büro von Erwin Rüddel

Beim CDU/CSU-Kommunalgipfel zu Migration: Bundestagsabgeordneter Erwin Rüddel, CDU-Chef Friedrich Merz und der Landrat des Kreises Altenkirchen Dr. Peter Enders. Foto: Luisa Lück

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Lena: Diversität ist wichtig: Der Wolf reguliert Überpopulationen ( z.B. Schwarzwild, Rehwild). Für schlecht geschützte Herdentiere sind die Besitzer verantwortlich.
  • Peter 1: Trotzdem ist der Wolf hier vollkommen überflüssig.
  • Walter Miller : Ein verpixeltes Bild von der durch den Wolf getöteten Ziege. Was will man damit ausdrücken ? Das ein Wolf besonders grausam ist ? Er ist ein Geschöpf der Natur - nicht mehr und nicht weniger. Im Gegensatz zu den 467.000 Jägern in Deutschland.
  • Michael Geiger, 56337 Eitelborn: Michael Geiger, Leider kann ich die Losnummern aus der Ziehung vom 28.03.26 im Globus Bubenheim nicht finden.. Warum nicht
  • Dietmar Gläsener: Leider kann ich meine Gewinnlos Nummern , Ziehung vom 28.03.26 im Clobus in KO-Bubenheim nicht abrufen im Internet. Woran liegt es? D. Gläsener, 56237 Nauort
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Dagmar Both: Guten Morgen Herr Winkelmann, herzlichen Dank für ihre Berichterstattung. Wenn sie von einer vertrauensvollen Abstimmung im Abstimmungsprozess zum Sondervermögen berichten, - dann gilt dies leider nicht für die Freien Wähler.
Rund um´s Haus
Holz Loth-Entsorgung
Fahrer gesucht (m/w/d)
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
Rund ums Hause Mayen/Mendig
Container Anzeige
SB Standesamt
PR-Anzeige
Anzeige KW 14
Empfohlene Artikel
Petra Schneider. Foto: privat
21

Kreis Ahrweiler. Am 23. April 2026 ist es wieder so weit: Der bundesweite Girls‘ Day/Boys‘ Day bietet jungen Menschen die Gelegenheit, spannende Einblicke in verschiedene Berufsfelder zu erhalten. Auch die CDU-Landtagsfraktion beteiligt sich erneut an diesem Aktionstag und lädt Schülerinnen und Schüler ein, einen Blick hinter die Kulissen der Landespolitik zu werfen.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Verkehrssituation an der Aloisius-Grundschule stresst die Anwohnerschaft. Foto: ROB
2278

Immer wieder kommt es zu kritischen „Manövern“: Auch die Stadtverwaltung sieht zunehmende Belastung:

HeimatCheck: Ahrweiler: Eltern-Taxis stressen alle

Ahrweiler. Seit mehreren Jahren steht die Aloisius-Grundschule vor einer wachsenden Herausforderung: dem zunehmenden Verkehrsaufkommen durch sogenannte „Elterntaxis“. Leser von BLICK aktuell berichten, dass sich die Situation trotz wiederholter Hinweise und Appelle bislang nicht verbessert habe. Insbesondere zu den morgendlichen Bringzeiten sowie am Mittag beim Abholen der Kinder kommt es regelmäßig zu kritischen Verkehrssituationen rund um das Schulgelände.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: Adobe Stock
133

Bonn. Am kommenden Samstag (04.04.2026) findet in Beuel und in der Bonner Innenstadt der „Bonner Ostermarsch 2026“ statt. Zu dieser Friedensdemonstration erwarten die Veranstalter rund 500 Teilnehmende. Die Versammlung beginnt um 13:00 Uhr auf dem Mirecourtplatz am Beueler Rheinufer. Von dort aus ist folgender Aufzugsweg vorgesehen:

Weiterlesen

Dauerauftrag 2026
Dauerauftrag 2026
Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Dauerauftrag
Daueranzeige
Dauerauftrag Imageanzeige
Alles rund ums Haus
Maschinenbediener, Staplerfahrer
Anlagenmechaniker
fit für`s Alter?
Rund ums Haus
Stellenanzeige mehrere Stellen
Stellenanzeige
Anzeigenauftrag FMP-1P9L0-AD-351131
Koblenz blüht // Frohe Ostern 2026
Mitarbeiter IT-Administrator
Stellenanzeige Personalreferent/in