Diskussion im Klimafreundlichen Dialog
Smarte Region Linz geht in die Umsetzung
Linz. Im Klimafreundlichen Dialog stellte in diesen Tagen Karin Wessel, Leiterin des Modellprojekts Smarte Region Linz, die geplanten Aktivitäten des Förderprojekts für die kommenden drei Jahre vor. 2016 hatte die Stadt Linz den Beschluss gefasst, Smart City zu werden. 2021 wurde es durch die erfolgreiche Bewerbung auf den Förderaufruf in Kooperation mit der Verbandsgemeinde Realität.
Mit ihrem Team hat Karin Wessel die Zeit genutzt, um ein für die Stadtgesellschaft passendes Konzept zu entwickeln. Zu den ersten Umsetzungsprojekten gehören eine App für Informationen und die Vernetzung von Bürgerinnen und Bürgern, eine Beteiligungsplattform und Maßnahmen zur Nutzung von Sensorik für bessere Planbarkeit und Prognosemöglichkeiten bei der Gestaltung des öffentlichen Raumes.
„Ist das nicht nur digitale Technik, die viele nicht verstehen?“, wurde in der Diskussion gefragt. Karin Wessel erläuterte, dass es wichtig sei, analog und digital gemeinsam zu denken und beide Wege zu ermöglichen. Die Partizipation aller Bürgerinnen und Bürger sei ein zentraler Aspekt des Konzeptes. Viele seien in den Prozess der Strategieentwicklung eingebunden gewesen. So wurden zum Beispiel Projekttage an den weiterführenden Schulen mit über 700 Schülerinnen und Schülern durchgeführt. Schrittweise würden die Menschen in der Region darin unterstützt, die Lösungen des Projekts zu nutzen.
Ein wichtiger Aspekt ist auch die Klimaanpassungsfähigkeit. So würden bereits Verfahren erprobt, mit Hilfe von Sensoren den Feuchtigkeits-bedarf der Bäume im Innenstadtbereich zu messen, um diese in den trockenen Sommern angemessen mit Wasser zu versorgen.
Deutlich wurde an diesem Abend, dass die Vielfalt der Vorhaben, die bis 2026 umgesetzt werden, dazu dienen, die Region noch lebens– und liebenswerter auch für die vielen Besucher zu machen. Smart City ist ein Konzept, um das Leben der Bürgerinnen und Bürgern hier im ländlichen Raum zu erleichtern.
Abschließend informierte Karl Hermann Amthauer, Bildungsreferent des Vereins Eine-Welt Linz, als Initiator und Moderator des „Klimafreund-lichen Dialog“ die Anwesenden, dass dieses Veranstaltungsformat nach zwei Jahren nicht mehr weitergeführt wird.
Für die konkrete Gestaltung der Klimawende sei es jetzt wichtig, Fachleute zu gewinnen, die beispielhaft zeigen, wie jede/r Einzelne aktiv werden kann. Dazu könnten z.B. Veranstaltung zur Photovoltaik und zur Wärmepumpe sinnvoll sein. Zu gegebener Zeit wird in der Presse über das neue Veranstaltungsangebot informiert.
Pressemitteilung
Eine-Welt Linz
