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Andernacher SPD gewinnt neue Perspektiven dank Einwohnerversammlung

Sozialdemokraten sehen Diskussionsrunde zum Krahnenberg als Erfolg

Sozialdemokraten sehen Diskussionsrunde zum Krahnenberg als Erfolg

Oberbürgermeister Achim Hütten moderierte die Einwohnerversammlung zur Zukunft des Krahnenbergs. Foto: SPD Andernach

14.09.2018 - 15:14

Andernach. Der Krahnenberg ist für die Andernacher Bürgerinnen und Bürger ein Ort des Rückzugs und der Erholung, ein „Sehnsuchtsort für die Andernacher“, wie ihn Oberbürgermeister Achim Hütten bei der gut besuchten Einwohnerversammlung bezeichnete. Das in die Jahre gekommene Areal rund um die Kanzel müsse aber nicht nur landschaftsgärtnerisch überholt, sondern von Vandalismus und Zerstörungswut „freigehalten“ werden. Diese Erkenntnis nehmen die Andernacher Sozialdemokraten unter anderem aus der Diskussionsrunde zur Neugestaltung des Krahnenbergs als ihren politischen Auftrag mit. Auf Initiative der SPD hatte Oberbürgermeister Achim Hütten Bürgerinnen und Bürger, Vertreter der Stadtverwaltung und der Parteien zu einer Einwohnerversammlung auf das Geysirschiff eingeladen.


Bürger stehen Skywalk skeptisch gegenüber


Was im Zuge des sachlich-konstruktiven wie auch teils emotional geführten Bürgerdialogs außerdem deutlich wurde: Einem Skywalk stehen die Andernacher Bürger mehrheitlich sehr skeptisch gegenüber. Außer einzelnen Befürwortern aus den Reihen der Christdemokraten äußerten die Bürger in der Diskussionsrunde vor allem Bedenken wegen der fehlenden Kosten-Nutzen-Relation eines Skywalks sowie des immensen finanziellen Aufwands, der für ein solches „Hollywoodprojekt“ aufgenommen werden müsste. Bereits durch das Zurückschneiden von Bäumen und Hecken sei viel kostengünstiger eine bessere Aussicht von der Kanzel als heute zu erreichen. Hierzu merken Ulla Wiesemann-Käfer und Dr. Jens Groh für den SPD-Stadtverband an: „Es freut uns sehr, dass die Andernacher Bürgerinnen und Bürger unsere Idee zu einer Neugestaltung der Fläche um den Krahnenberg, unter anderem über das Anlegen einer weiteren Permakultur, bekräftigen. Wieder hat sich gezeigt, dass der Krahnenberg für die Andernacher mehr ist als lediglich eine touristische Attraktion mit schöner Aussicht. Wo die Stadt Andernach und auch wir als SPD innerhalb der politischen Gremien aber auf jeden Fall etwas tun müssen, ist in puncto Vandalismus.“ Hier sieht Partei- und Fraktionsvorsitzender Marc Ruland ganz klar, „dass Streetworker und Ordnungsamt der Stadt im Bereich des Krahnenbergs in den Abendstunden kontrollieren müssen – notfalls auch mit Einbindung der Polizei.“


Ideen werden in die politischen Gremien eingebracht


Für die Sozialdemokraten steht nach der Veranstaltung fest: „Wir haben dank der Einwohnerversammlung viele neue Perspektiven gewonnen, die uns bereichert haben. Diese wurden auf unsere Initiative hin hörbar gemacht, was uns freut. Das ist ähnlich wie bei unserer Leitbild-2030-Initiative auch ein Stück dessen, wie wir uns gelebte und direkte Demokratie vorstellen. Die geäußerten Bürgerideen nehmen wir nun mit in die politischen Gremien und werden sie in die Entscheidung, wie der Krahnenberg attraktiver wird, einbinden. Für uns wurde aber eines deutlich: Der Krahnenberg ist weniger ein touristisches Highlight à la Hollywood, sondern mehr ein Erholungsort für die Bewohner unserer Stadt. Was wir deshalb dringend brauchen, ist eine alternative Erschließung des Geländes. Das ist lediglich eine Frage des ‚Wie‘, über die in den Gremien zu reden sein wird, um auch die Interessen der Felster-Anwohner zu berücksichtigen.“

Pressemitteilung des

SPD-Stadtverbands Andernach

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Kommentare
juergen mueller:
Mit was sich die SPD auf einmal beschäftigt u.für was sie sich (angeblich) stark macht ist schon bemerkenswert, wenn man bedenkt, dass es sich um Themen handelt, die mittlerweile bereits Moos angesetzt haben. Das passiert, wenn einem der Arsch mit Grundeis geht und einem die Felle davon schwimmen. Diese kommunal-, landes- u. bundesweit grassierende Seuche ist das Ergebnis einer Politik, die mit "sozial" schon lange nichts mehr zu tun hat u.das Scheitern einer Partei offenbart, die an ihrer eigenen Verlogenheit zugrunde geht. Wenn ich mir unter diesem Aspekt die Arbeit der SPD-Fraktion in meinem Heimatort Koblenz Revue passieren lasse,dann wundert mich nichts mehr,egal,ob es die Stadt selbst betrifft oder die umliegenden,eingemeindeten Ortsteile,einschliesslich Rübenach,dem ich angehöre,der,obwohl Ratsangehörige hier ansässig,sich anstehenden Problemen quasi verschließen,anstatt die hier rührige Bürgerinitiative zu unterstützen u.mit ihr an einer Lösung zu arbeiten.
Rolf Horstkamp:
weltneuheit 31. 4. Aber immer ein schöner Ausflug
Uwe Klasen:
Es sprach die Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne): "Als Null-Emissions-Landkreis ..." und bewies wieder einmal das Sie von Sachkenntnis noch weit entfernt ist. Das sie dabei in ihrer Partei damit nicht allein ist beweisen eindrucksvoll die Führungskader der Grünen immer wieder auf's neue in den Medien oder auf Veranstaltungen!
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