Wahl des Migrationsbeirats im Kreis Ahrweiler
„Soziale Verantwortung zeigen“
Drei Kandidatinnen des Flüchtlingsnetzwerks bewerben sich um Sitze
Kreis Ahrweiler. Der Integrationsbeirat ist eine Einrichtung des Kreises Ahrweiler und der einzelnen Kommunen des Landkreises. Sein Hauptanliegen ist die Interessenvertretung von Menschen mit Migrationshintergrund, einschließlich Asylsuchender.
Die Vorsitzende des Flüchtlingsnetzwerks Kreis Ahrweiler e.V., Heike Resch, und ihre Stellvertreterin Adelheid Troch, sowie Birgit Stupp kandidieren am 27. Oktober für die Wahl des Migrations- und Integrationsbeirats des Kreises Ahrweiler. Birgit Stupp und Heike Resch stehen außerdem noch für den kreisstädtischen Beirat zur Wahl.
Alle drei Frauen sehen sich als Vertreterinnen des Flüchtlingsnetzwerks, das sich seit April 2015 für Geflüchtete engagiert. Heike Resch: ,,Die Förderung und Sicherung des gleichberechtigten Zusammenlebens der im Kreis Ahrweiler lebenden Menschen verschiedener Nationalitäten, Kulturen und Religionen sowie die Mitwirkung an der Weiterentwicklung des Kommunalen Integrationsplans halte ich für sehr wichtig.“
Der Migrationsbeirat vertritt ehrenamtlich die politischen Interessen von Bürgern des Kreises Ahrweiler ohne deutschen Pass. Seine Aufgabe ist es dabei, den Kreistag, den Stadtrat oder die Gemeinderäte und die Verwaltung in allen Fragen, die die ausländische Bevölkerung im Kreis Ahrweiler betrifft, zu beraten. Darüber hinaus engagiert er sich öffentlich für die politische, rechtliche, soziale und kulturelle Gleichstellung von Deutschen und Nichtdeutschen. In öffentlichen Sitzungen kommen die Mitglieder zusammen, um Fragen zum Zusammenleben der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen im Kreis Ahrweiler zu erörtern. Ausländische und interkulturell orientierte Vereine, Gruppen und Initiativen in Im Kreis Ahrweiler können beim Migrationsbeirat Zuschussmittel für Integrationsveranstaltungen zu beantragen.
Adelheid Trocha: ,,Die Beweggründe für meine Kandidatur liegen darin soziale Verantwortung zu zeigen, zum Beispiel durch die Erarbeitung von Lösungen bei Schwierigkeiten und Problemen, mit denen die hier lebenden betroffenen Mitmenschen konfrontiert werden. Dem Abbau von Vorurteilen und der Förderung der Integration von Familien muss wesentlich mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden.“
„Multikulturelles Zusammenleben ist eine enorme Bereicherung für alle Menschen an Rhein und Ahr, in der Eifel und in der Grafschaft,“ so Birgit Stupp, Mitglied des Kreistags. Sie setzt sich für ein gleichberechtigtes Miteinander aller Bewohner des Kreises Ahrweiler ein.
Weitere Informationen unter: www.fluechtlingsnetzwerk-bn-aw.de. Pressemitteilung des
Flüchtlingsnetzwerks
Kreis Ahrweiler e.V.
