SPD-Ortsverein Adenau hat sich überzeugt
Sozialstation ist perfekter Partner für individuelle häusliche Pflege
Momentan werden sage und schreibe 416 Patienten betreut
Adenau. Immer mehr Menschen benötigen Hilfen für die alltäglichen Verrichtungen. Um darüber detaillierte Informationen zu bekommen, hat sich das Team der SPD Adenau mit dem Leiter der Sozialstation Adenau/Altenahr, Uwe Szymanski, getroffen.
„Zuhause gut versorgt“, das steht nicht nur auf dem gut sortierten Informationsmaterial, sondern ist auch der Leitspruch der Sozialstation. Das Ziel ist somit klar umrissen: eine bestmögliche Alten- und Krankenpflege zu gewährleisten sowie Hilfen im Rahmen des mobilen sozialen Dienstes zu bieten. Dazu gehört nicht nur die Unterstützung zur individuellen selbstständigen Lebensführung, sondern auch Hilfestellungen zur Entlastung von Angehörigen.
Die Sozialstation besteht seit etwa 45 Jahren und hat zurzeit 72 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (inklusive Teilzeitbeschäftigter), davon decken 45 den Pflegebereich ab, 21 den Bereich der Hauswirtschaft, sechs leisten die Büroarbeit. Der Einzugsbereich ist die Verbandsgemeinde Adenau und die Verbandsgemeinde Altenahr. Anfang 2015 waren es noch 200 Patienten, jetzt sind es 416 Patienten, die betreut werden.
Um diese Anzahl zu bewältigen, hat es in den vergangenen Jahren eine Umstrukturierung mit einer neuen Organisationsstruktur gegeben. Das Ziel war, die Sozialstation weiter auszubauen und so eine möglichst flächendeckende Grundversorgung zu gewährleisten.
Und das sind zum Beispiel Krankenpflege, Behandlungspflege in Kooperation mit den Ärzten, Beratungsgespräche und Pflegeschulungen vor Ort für die Angehörigen, Überprüfung des Pflegezustands sowie Arbeiten, die die Patientenbetreuung und die Hauswirtschaft betreffen. Nähere Informationen unter zweckverband-sozialstation.de.
Neben der Sozialstation gibt es in der Verbandsgemeinde Adenau den Pflegestützpunkt. Das ist eine vom Land Rheinland-Pfalz finanzierte Beratungsstelle, die unabhängig, neutral und kostenfrei agiert. An sie kann sich jeder wenden, der Hilfe benötigt. Die Beratung ist vertraulich und unverbindlich, angefangen über gesetzliche Hilfen und Finanzierungsmöglichkeiten bis hin zur Beantragung von Leistungen der Pflegeversicherung und beinhaltet auch auf Wunsch die Vermittlung von ambulanten, teilstationären und stationären Hilfen.
