Politik | 20.04.2021, 09:04 Uhr

SPD Wachtberg

Späte Einsicht

Nun sind auch die Grünen für verbindliche Regelungen zur Landschaftsplanung statt Wellness am Runden Tisch

Ein Landschaftsplan für Wachtberg. Foto: SPD Wachtberg
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Niederbachem. Die gute Nachricht vorweg: Auch Bündnis 90/Die Grünen hat nun offenbar erkannt, dass eine Wohlfühlveranstaltung namens „Runder Tisch mit der Landwirtschaft“ eine transparente und verbindliche Landschaftsplanung nicht ersetzen kann. Zumindest lassen sich so die Äußerungen in ihrer Pressverlautbarung deuten, im kommenden Jahr dann mit Vehemenz das Thema „Landschaftsplan Wachtberg“ angehen zu wollen.

„Allein, noch fehlt uns der Glaube daran“ sagt SPD-Kreistagsabgeordneter Paul Lägel. Spätestens seit 2015, als zwei Wachtberger BürgerInnen einen Antrag auf Erstellung eines Landschaftsplans einbrachten, hätten sich die Grünen bei der Kreisverwaltung für die Annahme des Antrages im Sinne von Wachtberg einsetzen können. Zumal Ingo Steiner als Fraktionschef der Grünen im Kreistag, die dort nun schon über 20 Jahre mit der CDU „regieren“, diesem Antrag aus Wachtberg hätte persönliches Gewicht verleihen können. Aber man hat es vorgezogen, sich hinter der Bildung des erwähnten „Runden Tisches“ zu verstecken, wo über Federvieh und Blühstreifen diskutiert wurde, das Thema Landschaftsplan aber keine Erwähnung fand.

2022 kann die Arbeit nun endlich aufgenommen werden. Die SPD in Wachtberg ist seit Anfang an dabei und man freut sich über die zukünftig starke Unterstützung durch die Grünen für dieses konkrete Instrument des Landschafts- und Naturschutzes. Denn mit einem Landschaftsplan können endlich planungsrechtliche Verbindlichkeit für den Schutz, die Pflege und die Entwicklung der Wachtberger Natur und Landschaft schaffen.

Pressemitteilung der

SPD-Ratsfraktion Wachtberg

Ein Landschaftsplan für Wachtberg. Foto: SPD Wachtberg

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