Politik | 05.08.2017

DRK Kreisverband Koblenz-Stadt e.V. empfängt Gast aus der Politik

Staatssekretär David Langner besuchte Koblenzer Rotes Kreuz

Lob für die Leistungsfähigkeit des Ehrenamtes vonseiten des 42-Jährigen

Staatssekretär David Langner (8.v.l.) und Leo Biewer, Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes Koblenz-Stadt e.V. (6.v.l.), mit Kreisbereitschaftsleitung, Vorstandsmitgliedern und aktiven Mitgliedern der Bereitschaft. privat

Koblenz. „Die tägliche Arbeit des Koblenzer Roten Kreuzes und dessen Leistungsfähigkeit, besonders auch in Ausnahmesituationen wie bei der großen Flüchtlingswelle im Herbst 2015, sind hervorragend“, stellte David Langner, Staatssekretär im Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie, bei seinem Besuch in der Geschäftsstelle des DRK-Kreisverbandes Koblenz-Stadt e.V. fest. Er besuchte die Koblenzer Rot-Kreuzler, um sich vor Ort einen Eindruck vom Ehrenamt im Roten Kreuz zu verschaffen und zu diskutieren, wie die Rahmenbedingungen für ehrenamtliche Arbeit in der Stadt zukünftig weiter gefördert werden können. Die Begrüßung wurde von Leo Biewer, Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes Koblenz-Stadt e.V., vorgenommen. Es folgte eine Vorstellung der ehrenamtlichen Arbeit im Koblenzer Roten Kreuz, die Kreisbereitschaftsleiter Peter Klee durchführte. Peter Klee verdeutlichte, wie vielfältig die Tätigkeitsbereiche sind, in denen sich die aktiven Rotkreuz-Mitglieder engagieren. „Mit unserer Bereitschaft übernehmen wir jährlich an die 500 Einsätze“, sagte Peter Klee, „bei Einsätzen wie zu Rhein in Flammen oder dem Koblenzer Rosenmontagsumzug leisten wir damit insgesamt rund 13.500 Einsatzstunden.“

Doch nicht nur im Sanitätsdienst oder dem Katastrophenschutz sind die Mitglieder des Koblenzer Roten Kreuzes aktiv. Auch in der Ersten Hilfe, der Blutspende oder der Arbeit für Jugendliche und Senioren sind die Helfer tätig. So engagieren sich hier auch bereits junge Mitglieder im Kinder- und Jugendverband des Deutschen Roten Kreuzes (JRK). Auch wenn bei den regelmäßig stattfindenden Treffen, Wettkämpfen und Zeltlagern der Spaß im Vordergrund steht, lernen hier auch schon die Kleinsten, was in Notfallsituationen zu tun ist und wie Erste Hilfe geleistet wird.

„Alle Beteiligten leisten eine hervorragende Arbeit“

Das Engagement des Roten Kreuzes für Kinder und Jugendliche in Koblenz hat sich im Februar des letzten Jahres um ein weiteres Tätigkeitsfeld erweitert: In Stolzenfels wurde ein vollstationäres Jugendhilfeangebot zur Unterbringung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen geschaffen. 21 Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren haben so in der Rhenser Straße unterhalb des Schlosses ein neues Zuhause gefunden. „Alle Beteiligten leisten hier eine hervorragende Arbeit“, sagt Leo Biewer, „was hier gewissermaßen aus dem Nichts geschaffen wurde, ist beeindruckend.“

Doch, um all diese Aufgaben angemessen wahrnehmen zu können, fehlt es auch im Koblenzer Roten Kreuz zunehmend an aktiven Mitgliedern - sowohl im Erwachsenenbereich als auch in der Jugendarbeit. Deshalb wurde bei dem Zusammentreffen abschließend auch darüber diskutiert, wie Bürgerinnen und Bürger für ehrenamtliches Engagement motiviert werden können und mit welchen Maßnahmen neue Aktive gewonnen werden können. Ein Ergebnis war, dass die Attraktivität der Koblenzer Ehrenamtskarte, die jeder ab 14 Jahren beantragen kann, der sich pro Woche mindestens fünf Stunden ehrenamtlich engagiert, gesteigert werden könnte. Pressemitteilung

Deutsches Rotes Kreuz

DRK Kreisverband

Koblenz-Stadt e.V.

Staatssekretär David Langner (8.v.l.) und Leo Biewer, Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes Koblenz-Stadt e.V. (6.v.l.), mit Kreisbereitschaftsleitung, Vorstandsmitgliedern und aktiven Mitgliedern der Bereitschaft. Foto: privat

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Lena: Diversität ist wichtig: Der Wolf reguliert Überpopulationen ( z.B. Schwarzwild, Rehwild). Für schlecht geschützte Herdentiere sind die Besitzer verantwortlich.
  • Peter 1: Trotzdem ist der Wolf hier vollkommen überflüssig.
  • Walter Miller : Ein verpixeltes Bild von der durch den Wolf getöteten Ziege. Was will man damit ausdrücken ? Das ein Wolf besonders grausam ist ? Er ist ein Geschöpf der Natur - nicht mehr und nicht weniger. Im Gegensatz zu den 467.000 Jägern in Deutschland.
  • Michael Geiger, 56337 Eitelborn: Michael Geiger, Leider kann ich die Losnummern aus der Ziehung vom 28.03.26 im Globus Bubenheim nicht finden.. Warum nicht
  • Dietmar Gläsener: Leider kann ich meine Gewinnlos Nummern , Ziehung vom 28.03.26 im Clobus in KO-Bubenheim nicht abrufen im Internet. Woran liegt es? D. Gläsener, 56237 Nauort
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Dagmar Both: Guten Morgen Herr Winkelmann, herzlichen Dank für ihre Berichterstattung. Wenn sie von einer vertrauensvollen Abstimmung im Abstimmungsprozess zum Sondervermögen berichten, - dann gilt dies leider nicht für die Freien Wähler.
Kreishandwerkerschaft
Kreishandwerkerschaft
Innovatives rund um Andernach
Stellenanzeige mehrere Stellen
Anzeigenauftrag FMP-1P9L0-AD-351131
Anzeige KW 14
Stellenanzeige Personalreferent/in
Empfohlene Artikel
Petra Schneider. Foto: privat
21

Kreis Ahrweiler. Am 23. April 2026 ist es wieder so weit: Der bundesweite Girls‘ Day/Boys‘ Day bietet jungen Menschen die Gelegenheit, spannende Einblicke in verschiedene Berufsfelder zu erhalten. Auch die CDU-Landtagsfraktion beteiligt sich erneut an diesem Aktionstag und lädt Schülerinnen und Schüler ein, einen Blick hinter die Kulissen der Landespolitik zu werfen.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Verkehrssituation an der Aloisius-Grundschule stresst die Anwohnerschaft. Foto: ROB
2267

Immer wieder kommt es zu kritischen „Manövern“: Auch die Stadtverwaltung sieht zunehmende Belastung:

HeimatCheck: Ahrweiler: Eltern-Taxis stressen alle

Ahrweiler. Seit mehreren Jahren steht die Aloisius-Grundschule vor einer wachsenden Herausforderung: dem zunehmenden Verkehrsaufkommen durch sogenannte „Elterntaxis“. Leser von BLICK aktuell berichten, dass sich die Situation trotz wiederholter Hinweise und Appelle bislang nicht verbessert habe. Insbesondere zu den morgendlichen Bringzeiten sowie am Mittag beim Abholen der Kinder kommt es regelmäßig zu kritischen Verkehrssituationen rund um das Schulgelände.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: Adobe Stock
132

Bonn. Am kommenden Samstag (04.04.2026) findet in Beuel und in der Bonner Innenstadt der „Bonner Ostermarsch 2026“ statt. Zu dieser Friedensdemonstration erwarten die Veranstalter rund 500 Teilnehmende. Die Versammlung beginnt um 13:00 Uhr auf dem Mirecourtplatz am Beueler Rheinufer. Von dort aus ist folgender Aufzugsweg vorgesehen:

Weiterlesen

Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Dauerauftrag
Kreishandwerkerschaft
Dauerauftrag 2025
Dauerauftrag Imageanzeige
Anzeige "Rund ums Haus"
Rund ums Haus
Fahrer gesucht (m/w/d)
Doppelseite PR/Anzeigen
Titel
Koblenz blüht
Schulze Klima -Image
Osterangebot
Tag der offenen Tür
fit für`s Alter?
Rund ums Haus
Innovatives rund um Andernach
SB Standesamt
Titelanzeige
Unterstützeranzeige