SPD-Frühjahrsempfang in Plaidt
Staatssekretär Schumacher machte Lust auf Kultur
Bildung und kulturelle Teilhabe als Fundament sozialdemokratischer Regierungspolitik
Plaidt. Dass Kulturpolitik alles andere als trocken und geradezu eine Voraussetzung für einen gelingenden demokratischen Diskurs ist, davon konnte Kulturstaatssekretär Walter Schumacher die Besucher des Frühjahrsempfangs des SPD-Ortsvereins Plaidt in seiner engagierten und leidenschaftlichen Ansprache überzeugen. Kein Auge blieb trocken, als Schumacher zum Einstieg eine Anekdote des Kabarettisten Dieter Hildebrandt zum Besten gab und somit zugleich auf die seismographische Funktion von Kultur verwies: „Sie macht auf gesellschaftliche Konflikte aufmerksam und ist gleichermaßen Ausdruck wie auch Voraussetzung von Freiheit und demokratischer Öffentlichkeit.“
„Breitenförderung statt elitärem Leuchtturmdenken“
Zugleich verwies Schumacher auf die Erfolge sozialdemokratischer Kulturpolitik in Rheinland-Pfalz, so etwa das in diesem Jahr stattfindende 25-jährige Jubiläum des rheinland-pfälzischen Kultursommers, der im Jahre 1992 unter dem damaligen SPD-Ministerpräsidenten Rudolf Scharping das Licht der Welt erblickte. Das Konzept des Kultursommers habe dabei insbesondere zur Stärkung des ländlichen Raums und der freien Kunst- und Kulturszene beigetragen. So seien nicht zuletzt auch die Nibelungenfestspiele, das Eifel Literaturfestival, RheinVokal oder Tatort Eifel Ergebnisse einer Kulturpolitik, die sich nicht als elitäre Leuchtturm- sondern als Breitenförderung verstehe. Auch die örtliche Kulturlandschaft sei in guter Verfassung. Hier verwies Schumacher etwa auf den Auf- und Ausbau der Mendiger Stadtbücherei, den er persönlich unterstützte.
Landtagskandidaten zeigten „klare Kante“
Zuvor hatten der Direktkandidat für den Wahlkreis, Clemens Hoch, und der Andernacher Landtagsabgeordnete Marc Ruland bereits „klare Kante“ in Sachen Bildungspolitik gezeigt. So machte Hoch abermals deutlich, dass es die Gebührenfreiheit von der Kita bis zur Hochschule auch in Zukunft nur mit einer SPD-geführten Landesregierung unter Ministerpräsidentin Malu Dreyer geben werde.
Pressemitteilung
der SPD Mayen-Koblenz
