Politik | 07.02.2019

FDP Stadtverband Bendorf

Staatssekretär Becht besucht Bendorf

In dem einstündigen intensiven Dialog brachten die Vorstandsmitglieder der“ AG Bendorfer Wirtschaft“, des „Blickpunkts Bendorf“ und von „Aktiv Sayn“ ihre Anliegen vor.Fotos: privat

Bendorf. Der FDP-Stadtverband Bendorf nutzte den Besuch von Staatssekretär Andy Becht zu einem fachkundigen Gespräch mit den Vertretern der hiesigen Wirtschaft im Berghotel Rheinblick.

In dem einstündigen intensiven Dialog brachten die Vorstandsmitglieder der“ AG Bendorfer Wirtschaft“, des „Blickpunkts Bendorf“ und von „Aktiv Sayn“ ihre Anliegen vor und diskutierten die wirtschaftspolitischen Schwerpunkte der Mainzer Landesregierung.

Der Jurist Andy Becht, der auch über eine langjährige kommunalpolitische Erfahrung verfügt, ist nicht nur Staatssekretär in dem von Dr. Wissing geführten Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, sondern darüber hinaus Vorsitzender des Aufsichtsrats der rheinland-pfälzischen Häfen und Vorsitzender der Jury zur Auswahl der Städte, die sich für eine Landesgartenschau beworben haben.

Neben Fragen zur Umgestaltung von „Fillingers Eck“ spielte deshalb das derzeit bei der SGD Nord liegende Projekt einer Sanierung des zweiten Abschnitts der Kaimauer im Hafen sowie eine verbesserte Schienenanbindung für die dort ansässigen Betriebe ebenso eine Rolle wie die Tourismusziele Bendorfs.

Staatssekretär Becht betonte unter anderem: „Der Hafen Bendorf zählt mit einer Umschlagleistung von rund zwei Mio Tonnen pro Jahr zu den umschlagsstärksten Binnenhäfen in Rheinland-Pfalz und ist wichtiger Bestandteil der Verkehrsinfrastruktur für die verladende Wirtschaft in der Region Mittelrhein-Westerwald. Deshalb hat das Land bereits den ersten Bauabschnitt zur Sanierung der Kaimauer mit rund 3,5 Mio Euro gefördert. Die Chancen für eine Unterstützung auch des zweiten Bauabschnittes sind mit der Einstellung von Fördermitteln für Investitionen in Häfen in Höhe von 5,3 Mio Euro im aktuellen Doppelhaushalt 2019/2020 deutlich besser als noch vor wenigen Jahren.“

Bezüglich der in Auftrag gegebenen „Vorstudie zur Bewerbung für die Landesgartenschau 2026“ bemerkte FDP-Stadtratsmitglied Herbert Speyerer, dass dabei nicht nur die Besonderheiten eines Stadtteils kompetent geprüft werden sollen, sondern die möglichen Chancen und Auswirkungen auf die Innenstadt und alle Stadtteile, also für ganz Bendorf. Staatssekretär Becht ermutigte die Anwesenden, ein Konzept mit breiter kommunaler Beteiligung und Akzeptanz zu entwickeln, denn hier verständige sich eine Gemeinschaft darauf, wie ihre Stadt zukünftig aussehen soll.

Pressemitteilung der

FDP Stadtverband Bendorf

In dem einstündigen intensiven Dialog brachten die Vorstandsmitglieder der“ AG Bendorfer Wirtschaft“, des „Blickpunkts Bendorf“ und von „Aktiv Sayn“ ihre Anliegen vor.Fotos: privat

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