Politik | 14.05.2021

Dr. Zuhal Gültekin als neue Klimaschutzmanagerin begrüßt

Stadt Neuwied ist offizielles Mitglied im Klima-Bündnis

Sie sind stolz auf den Beitritt zum Klima-Bündnis (von links): Beigeordneter Ralf Seemann, der stellvertretende Stadtbauamtsleiter Reiner Geisen, Klimaschutzmanagerin Dr. Zuhal Gültekin, Frank Blum vom städtischen Pressebüro und Oberbürgermeister Jan Einig. Geisen und Blum koordinieren die Klima-Bündnis-Aktion „Stadtradeln“.Foto: Stadt Neuwied

Neuwied. Das nennt man wohl eine glückliche Fügung. Dr. Zuhal Gültekin, die neue Klimaschutzmanagerin der Stadt Neuwied, hatte gerade erst ihre Stelle angetreten, als ein wichtiges Dokument die Verwaltung erreichte: Neuwied ist nun offizielles Mitglied des Klima-Bündnisses. Das bringt natürlich auch Pflichten mit sich, denen sich Dr. Gültekin jedoch gern widmet.

Die 37-Jährige hat Biologie und Geographie in Bonn und Koblenz studiert und ihre Doktorarbeit über Gewässerökologie geschrieben. „Seit meinem 16. Lebensjahr spielt das Thema Umwelt- und Naturschutz eine zentrale Rolle in meinem Leben“, berichtet sie. „Ich habe mich für diesen Themenkomplex sowohl ehrenamtlich als auch beruflich stark eingesetzt.“ Dr. Gültekin ist zudem ausgebildete Umweltbotschafterin, besitzt das entsprechende Zertifikat von DBU/BUND.

Ihre ersten Aufgaben sieht Dr. Gültekin darin, ein Kooperationsnetzwerk aufzubauen, Daten zusammenzutragen und eine erste Analyse darüber zu liefern, welche Potenziale Neuwied in Sachen Klimaschutz aufweist. Dafür will sie Fördermittel beantragen. „Langfristig geht es natürlich darum, die Klimaschutzziele der Bundesregierung in Neuwied voranzubringen“, unterstreicht sie.

Oberbürgermeister Jan Einig und Beigeordneter Ralf Seemann, mit denen Dr. Gültekin eng zusammenarbeitet, sind froh darüber, eine ausgewiesene Expertin in der Stadtverwaltung zu haben, die sich einem der wichtigsten aktuellen Themen widmet. „Mit dem Beitritt zum Klima-Bündnis, den der Stadtrat ja kürzlich beschlossen hatte, wollen wir auch ein Zeichen nach außen setzen, dass wir perspektivisch denken und den notwendigen Wandel mitgestalten wollen“, unterstreicht OB Einig. „Wir wollen auch gleich aktiv werden und laden alle Bürgerinnen und Bürger ein, sich an der Aktion Stadtradeln zu beteiligen.“

Zwischentitel

Stadtradeln

Diese vom Klima-Bündnis organisierte Aktion geht zum 14. Mal über die Bühne und findet Jahr für Jahr mehr Teilnehmer. So beteiligten sich 2019 weit mehr als 1000 deutsche Kommunen an dem Wettbewerb. Neuwied geht 2021 erstmals an den Start und zwar vom 5. bis 25. Juli. „Ziel der Kampagne ist es, auf Dauer mehr Menschen dazu zu bringen, das Rad zu nutzen, um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten“, sagt OB Einig. In einer weiteren Pressemitteilung wird die Stadtverwaltung genauer auf die Voraussetzungen zur Teilnahme eingehen. Wer jetzt schon neugierig geworden ist, kann sich vorab auf der Homepage www.stadtradeln.de über Ziele und Hintergründe der Aktion informieren, einem der bereits bestehenden Teams beitreten oder selbst ein neues gründen. Pressemitteilung

Stadt Neuwied

Sie sind stolz auf den Beitritt zum Klima-Bündnis (von links): Beigeordneter Ralf Seemann, der stellvertretende Stadtbauamtsleiter Reiner Geisen, Klimaschutzmanagerin Dr. Zuhal Gültekin, Frank Blum vom städtischen Pressebüro und Oberbürgermeister Jan Einig. Geisen und Blum koordinieren die Klima-Bündnis-Aktion „Stadtradeln“. Foto: Stadt Neuwied

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Kommentare
16.05.202113:11 Uhr
juergen mueller

Ja, Ziele hat/hatte die Bundesregierung schon immer. auch Klimaschutzziele. Nur hapert es mit dem perspektivischen Denken, mit dem Denken überhaupt. Und langfristig passt da schon überhaupt nicht mehr. Auch nicht dieses mitgestalten wollen. Wollen wollen viele. Notwendig ist, dass die Politik endlich begreift, dass langfristig mit einem nicht mehr vereinbar ist - mit ZEIT. Dieses immer auf die lange Bank schieben ist kontraproduktiv. Genau wie ein verkindcht formuliertes Stadtradeln, mehr Menschen dazu zu bringen, das Rad zu nutzen. Hierfür müssen erst einmal die Voraussetzungen geschaffen werden. Aber auch da herrscht nur langfristiges Wunschdenken. Bestes Beispiel: Stadt KOBLENZ. Klimaschutzpaket, Klimabündnis, Klimaabkommen, Klimaschutzbeauftragte etc.,Alibifunktionen ohne wirkliche Funktionalität. Wer meint, mit Mehrwegwindeln, Samentütchen, ja auch Stadtradeln gegen einen Zeitgeist angehen zu können, dem kann man Denken überhaupt komplett absprechen.

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