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Rund um den Bahnhof Bad Neuenahr soll ein Stück Zukunft gestaltet werden

Stadtrat trifft einstimmige Entscheidung

Hinsichtlich der künftigen Verkehrssituation wird noch einmal die Einführung einer Tempo-30-Zone diskutiert

Stadtrat trifft einstimmige Entscheidung

So wie auf dieser Planzeichnung soll künftig das Bahnhofsumfeld in Bad Neuenahr aussehen.Foto: Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler

30.01.2018 - 08:46

Bad Neuenahr-Ahrweiler. „An dieser Stelle soll ein Stück Zukunft der Stadt gestaltet werden“, machte der Erste Beigeordnete Detlev Koch schon zu Beginn der Diskussion klar, dass eine ganz entscheidende Frage zu beantworten war. Einstimmig votierte der Stadtrat nach ausgiebiger Diskussion dafür, das Bahnhofsumfeld in Bad Neuenahr durch eine bauliche Weiterentwicklung einer städtebaulichen Neuordnung zu unterziehen. In diesem Zusammenhang soll für die künftige Gestaltung der Freifläche östlich des Bahnhofsgebäudes, wo sich derzeit ein Schotterparkplatz befindet, und für eine Teilfläche des Max-Maier-Parks ein Gestaltungs- und Investorenwettbewerb ausgelobt werden.

Wie genau die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes Bad Neuenahr sowie der Ausbau der Hauptstraße zwischen Apollinarisstraße und Rathausstraße vonstattengehen soll, wurde noch einmal zurückgestellt, da sich das Gremium noch nicht endgültig über die gewünschte Verkehrssituation im Klaren war. Vor allem soll der Vorschlag von Jörn Kampmann (SPD) noch einmal genauer geprüft werden, im ganzen Bahnhofsbereich eine Tempo-30-Zone einzurichten. Das nämlich hätte Auswirkungen auf die gesamte Gestaltung der Straße.

Laut Plan soll die Umgehung Bad Neuenahr im Zuge der Bundesstraße 266 neu im Sommer fertiggestellt sein. Dann geht es weiter mit der Beseitigung des schienengleichen Bahnübergangs und dem Bau einer neuen Abfahrt in Höhe der Berufsbildenden Schule über eine Rampe.

Die neue Verkehrsführung habe zur Folge, dass die daran anschließende Hauptstraße und das Bahnhofsumfeld zukünftig deutlich stärker als bisher als Stadteingang wahrgenommen würden, so Koch.

Mit der neuen Verkehrsführung werde sich die Blickrichtung ändern und das Bahnhofsumfeld mehr in den Fokus gerückt. Damit erhalte dieser Teil der Hauptstraße ebenso wie die Freifläche rund um das Bahnhofsgebäude ein wesentlich höheres städtebauliches Gewicht. „Die Frage stellt sich, wie wir mit unserem neuen Stadteingang umgehen“, so Koch. Der müsse nach Ansicht der Verwaltung ein stärkeres städtebauliches Gesicht erhalten.

Deshalb stehen im Bereich der Hauptstraße zwischen Apollinarisstraße und dem Quellenhof nebst Bahnhofsvorplatz insgesamt vier Maßnahmen an. Für die geplante Bebauung des heutigen Schotterparkplatzes mit einem Wohn- und Geschäftsgebäude ist ebenso ein Gestaltungs- und Investorenwettbewerb vorgesehen wie für den hinteren Teil des Max-Maier-Parks, wo ein „Inklusionshotel“ entstehen soll. Dies sei ein wesentlicher Teil der Bewerbung der Stadt für die Landesgartenschau 2022, erläuterte Koch und machte erneut klar, es handele sich dabei um ein Haus, in dem Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen im Vordergrund stünden. Bis zu vier Stockwerke dürfe das Hotel haben, die Grünfläche des bisherigen Parks soll dabei zum größten Teil erhalten bleiben.


„Eine markante und moderne Architektur“ gewünscht


Für den Wettbewerb bezüglich der Bebauung des Schotterparkplatzes mit einem bis zu dreistöckigen Gebäude plus eventuell Staffelgeschoss wünschte sich Koch „eine markante und moderne Architektur mit Erlebnisgastronomie, Dienstleistungsgewerbe und Wohnen“. Beide künftigen Gebäude sollen in jedem Fall ein harmonisches Bild mit dem unter Denkmalschutz stehenden Bahnhofsgebäude bilden, das in Privatbesitz ist.

Beim geplanten Ausbau der Hauptstraße zwischen Apollinarisstraße und Rathausstraße soll nach bisheriger Planung unter anderem die Ampelanlage an der Einmündung Landgrafenstraße einem Kreisverkehr weichen. Hier will die Stadt mit dem Wasserwerk, dem Abwasserwerk, den Ahrtal-Werken und Westnetz zusammenarbeiten, die ihre Infrastrukturleitungen in einem Aufwasch erneuern und sich auch an den Gesamtkosten von 3,1 Millionen Euro beteiligen wollen. Zuschüsse erwartet die Stadt zudem aus dem Programm „Aktive Stadtzentren“ und vom Land Rheinland-Pfalz.

In Höhe des Bahnhofs soll die Hauptstraße mit Querungshilfen versehen werden, so dass der Bahnhofsvorplatz zu einem echten Platz erblühen und der Autofahrer von vornherein vom Gaspedal gehen soll. Dementsprechend sind auf den neugestalteten und gepflasterten Bahnhofsvorplatz Wasserspiele, Bänke und mächtige Amberbäume mit roten Blättern als Einrahmung vorgesehen. Insgesamt soll die Gestaltungssprache des „Alter Markt“ aufgegriffen und so ein Wiedererkennungswert geschaffen werden.

Dennoch soll großer Wert auf Barrierefreiheit gelegt werden, nicht zuletzt im Hinblick auf das benachbarte „Inklusionshotel“. Links neben dem Bahnhof soll ein Park-and-Ride-Platz mit 37 Stellplätzen und Ladestationen für Elektrofahrzeuge entstehen. Dort sollen auch die Taxis künftig ihren Standort finden. Rechts des Bahnhofs soll eine separate Busspur entstehen mit Parkplätzen für sieben normale Busse und einen Gelenkbus. Noch nicht entschieden sei, ob hinter dem Max-Maier-Park ein zusätzliches Parkdeck gebaut werden soll. Auf jeden Fall abgerissen werde im Zuge der Neugestaltung des Bahnhofsquartiers der früher vom Kur- und Verkehrsverein genutzte Pavillon.

„Die CDU-Fraktion unterstützt die vorgesehene Umgestaltungsplanung, diese Maßnahmen zählen zu den ersten großen Bauprojekten, die für die Landesgartenschau 2022 mit nachhaltiger Entwicklung auf den Weg gebracht werden“, machte CDU-Sprecher Andreas Geschier deutlich. Städtebaulich sei die Planung großzügig angelegt, da die vorgesehene neue Bebauung nicht direkt an das historische Bahnhofsgebäude angrenze. Durch den übersichtlichen Bahnhofsvorplatz werde die historische Architektur noch als Sichtachse hervorgehoben.

„Eine dezente Fassadenbeleuchtung könnte hier diesen Wunsch noch verstärken“, fand er.

Die neue Planung mache auch die Nachnutzung des Bahnhofsgebäudes für den neuen Eigentümer interessanter, da das Umfeld attraktiver gestaltet und sich die Frequentierung durch zusätzliche gewerbliche Nutzer erhöhen werde. Beide Neubauvorhaben seien eigenständige, freistehende Gebäude, die auf der Grundlage eines Gestaltungs- und Investorenwettbewerbs die Kurstadt mit einer anspruchsvollen Architektur des 21. Jahrhunderts bereichern werden, war Geschier überzeugt.

Hier werde dem Bahnhofsquartier eine abgeschlossene Gestaltung verliehen, was bisher nicht der Fall gewesen sei. „Gerade hier sehen wir Handlungsbedarf für etwas Neues und setzen uns auch bewusst von den Kritikern ab, die nur im Bestandserhalt die Zukunft Bad Neuenahrs sehen“, führte Geschier weiter aus.

Auch für das geplante „Inklusionshotel“ fand er anerkennende Worte. „Wir finden, dass ein solches Angebot an dieser Stelle bestens aufgehoben ist. Aus menschlichen, sozialen, aber auch aus standortpolitischen Gründen durch die beste Anbindung an den ÖPNV und die integrierte Lage. Zumal ein großer Teil der Begrünung erhalten bleibt.“ Er war überzeugt, dass allein der Grundstücksverlauf des Schotterparkplatzes eine außergewöhnliche Architektur verspreche.

Um die geplanten Gebäude dauerhaft mit Leben zu füllen, bedürfe es aber eines großzügigen und weitsichtigen Stellplatzangebots, ein Weg sei die separierte Anlegung der notwendigen Stellplätze als Tiefgarage auf dem jeweiligen Grundstück.

Vielleicht sei es in diesem Zusammenhang möglich, mit den späteren Investoren über eine zusammenhängende und gemeinschaftliche Tiefgaragenlösung nachzudenken, wenn die Bewirtschaftung dieser Anlage mit übernommen werden könne. Dann nämlich könne die jetzt geplante Parkdeck-Option für zukünftige städtische Investitionen freigehalten werden. „Wir sind überzeugt davon, dass das neue Bahnhofsquartier Bad Neuenahr städtebaulich eine Aufwertung des neuen östlichen Stadteingangs darstellt, aber mit den möglichen ÖPNV-Anbindungen bestens angenommen und so mit Leben erfüllt wird.“

Mit Blick auf die Bürgerinitiative „Lebenswerte Stadt“ fügte er hinzu, es handele sich hier mitnichten um eine „Flickschusterei“. Und: „Sachliche und faire Hinweise helfen uns allen mehr weiter als die reine Polemik der vergangenen Jahre.“

Auch Jörn Kampmann (SPD) sah in dem Projekt „die erste wesentliche Maßnahme im Zusammenhang mit der Landesgartenschau 2022, denn der jetzige Status quo ist keiner, mit dem wir in die Landesgartenschau gehen können.“

Aus städtebaulicher Sicht sei auch der Max-Maier-Platz zu schade dafür, um dort lediglich einen wenig frequentierten Park zu reaktivieren. Das Infragestellen des „Inklusionshotels“ von einigen Seiten fand Kampmann „sehr merkwürdig“, sei das doch einer der Hauptargumente für den Zuschlag der Landesgartenschau gewesen. Das hätten die Gegner wohl nicht begriffen.

Auch der neugestaltete Bahnhofsvorplatz stelle einen riesigen Schritt nach vorn dar gegenüber der jetzigen Situation. Allerdings dürfe es nicht das Risiko geben, dass dort Fußgänger oder Radfahrer über den Haufen gefahren werden, weshalb er eine Tempo-30-Zone als sinnvoll erachte. Diese Idee soll nach dem Willen aller Fraktionen nun noch einmal in den zuständigen Ausschüssen diskutiert werden.

Grünen-Fraktionschef Wolfgang Schlagwein bemängelte, dass es sich nicht um einen reinen Architektenwettbewerb handele: „Das ist nicht das, was wir uns vorgestellt haben.“ Woraufhin Bürgermeister Guido Orthen (CDU) entgegnete, dieser Weg sei deshalb gewählt worden, um eine Realisierung der Ideen sicherzustellen - aber nur dann, wenn die Pläne den architektonischen Ansprüchen genügten. „Wir sind für die Realisierung und nicht für schöne Bilder“, so der Bürgermeister. Mit Blick auf die Bürgerinitiative ergänzte auch Schlagwein: „Was wir hier und heute bauen, kann auch gut und gern das Denkmal der Zukunft sein.“

Wolfgang Huste (Die Linke) versuchte einmal mehr, den Pavillon zu retten und schlug vor, ihn künftig als Ticketverkaufs- und Info-Station zu nutzen, zugleich könne ein Café im Stil der fünfziger Jahre und ein Designmuseum der damaligen Zeit dort errichtet werden

. Was den anderen Fraktionen aber nur ein entnervtes Augenrollen entlockte. Das galt auch für die Äußerung von Dr. Jürgen Lorenz von der Wählergruppe Jakobs, er empfinde es als ein Armutszeugnis und nachhaltig dauerhaft schädlich für die Stadt, wenn der Pavillon abgerissen werde. Allerdings konzedierte er, dass der Bereich um den Bahnhof einer Überarbeitung und Erneuerung bedürfe.

Lobenswert sei zwar der Ansatz, die Bürger bei der Entwicklung und Gestaltung dieses sensiblen Bereichs zu beteiligen, doch den Umgang mit den Anregungen fand Lorenz enttäuschend. Er wollte beobachtet haben, dass Einwohner regelrecht „abgebügelt“ worden seien und deren wertvolle Anregungen augenscheinlich nicht interessierten. Was wiederum den Ersten Beigeordneten Koch zu der Feststellung veranlasste: „Dann waren sie wohl in einer anderen Veranstaltung“, denn der externe Moderator Prof. Dr. Piet Sellke habe dafür gesorgt, dass wirklich jeder zu Wort gekommen sei.

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Kommentare
05.02.2018 12:12 Uhr
Gerd Maurer schrieb:

Trump in Bad Neuenahr-Ahrweiler?
Zahlreiche Bürger erlebten bei der öffentlichen Stadtratssitzung einen Bürgermeister, der im besten Trumpstil Bürger und zwei Ratsmitglieder öffentlich beleidigte und diffamierte. Einmal mehr zeigte sich, dass der Bürgermeister keine kritischen Fragen und Anmerkungen duldet. Besonders beschämend war, dass sich kein Ratsmitglied traute, den Bürgermeister zur Mäßigung anzuhalten. In Bad Neuenahr-Ahrweiler hat man wohl noch nie etwas von Demokratie und gegenseitiger Wertschätzung gehört. Der durchaus fundierte Beitrag von Wolfgang Huste, Die Linke, wurde als unsachlich und falsch dargestellt und gleichzeitig diffamierte der Bürgermeister Huste als SED Mann. Dem Vertreter der Wählergruppe Jakobs warf man sogar vor, er würde alle Ratsmitglieder beleidigen. Als die Bürger ihren Unmut über die verbalen Entgleisungen äußerten, drohte der Bürgermeister damit, die Bürger von der Sitzung auszuschließen.



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juergen mueller:
Na und. soll die Fähe Spargel fressen? Deutschland, ein Land der Dichter u. Denker (wäre wünschenswert) u.ein Meister in der Vergabe von Titeln. Großkarnivorenbeauftragter (Karnivoren, so werden FLEISCHFRESSER - wie z.B. der Wolf bezeichnet). Was für ein Titel. Ohne seine (sogar genetische) Probeentnahme vom Kadaver des Reh`s wäre eine Laboranalyse vielleicht nicht möglich gewesen u. man hätte den bösen Wolf nicht als Wiederholungstäter ausfindig machen können. Denn das ist wichtig für die Analyse, dass er bzw. sie im gleichen Gebiet gerissen hat, was ja auch gleich auf sein Bleiben schließen lässt, was CDU-RÜDDEL gleich in seiner Beurteilung der Wolfslage bestärkt:"Gefährdungsstufe für Zweibeiner - Der/Die muss weg", denn das reicht schon aus, um von einem/r "auffälligen" Wolf/Wölfin auszugehen. Es kann auch nicht sein, dass u.U. jeden Monat ein Wild gerissen wird - März u.April hatten wir ja schon. Der erwünschte Informationsaustausch (wäre er denn immer so) kommt also in Gang.

„Ich werde nicht schweigen“

juergen mueller:
Herr Kirsch,Danke für Ihren Artikel u.Ihre Zivilcourage,die in unserer Gesellschaft nicht (mehr) selbstverständlich ist. Vielmehr werden solche Aktionen von der Bevölkerung nicht als problematisch angesehen,ebenso wie die Verkennung der Tatsache,dass aus vielerlei Gründen solche Aktionen (neben vielen anderen) eine Generation anspricht,die von Frust, Unlust, Arbeits-,/Perspektiv- u.Respektlosigkeit geprägt ist,was sich in sinn- u.intelligenzlosen Aktionen widerspiegelt bis hin zur Gewaltbereitschaft.Alles schon dagewesen.Darüber zu spekulieren,ob dies eine False Flag = Falsche Flagge-Aktion (wir sind immer noch in DEUTSCHLAND) irgendeines rechtspopulistischen Haufens war oder nicht,ist scheißegal.Tatsache ist,dass solche Vorfälle unterschätzt werden,von Zivilcourage (was ist das?) ganz zu schweigen.Lieber wegsehen,weghören,vielleicht aber doch tatenlos zusehen,den Gaffer spielen,Handyfotos machen oder sich in klas(sichen),spekulativen Äusserungen ergehen.RECHTS ist GEFÄHRLICH.

Die Stadt grün „gebombt“

juergen mueller:
Damit es jeder versteht - mit FAIR-TRADE ist "Fairer Handel" gemeint.Wir leben hier in Deutschland,deutsch ist unsere Muttersprache.Warum muss man sich meist nicht verstehend (vor allem ältere Menschen) zusehends immer mehr mit Bezeichnungen auf "englisch" abgeben?Hört sich vielleicht COOL an (viele fühlen sich dann auch so,obwohl sie nichts verstehen),ist aber trotzdem FUCK u.ich finde damit auch UNCOOL.In englischsprachigen Ländern käme niemand auf die Idee die eigene Sprache mit deutschem Vokabular zu versauen. Heute benötigt man schon zum alltäglichen Gebrauch ein Wörterbuch (beherrscht man Denglisch nicht).Bevor man also zum nächsten Info-Stand einlädt,erst einmal sich der deutschen Sprache erinnern,zumindest aber zu einem Übersetzen bereit sein.Und was heisst überhaupt grün bomben?Nur weil das Thema Insekten/Bienensterben aktuell ist u.man den Kahlschlag jahrzehntelang wissentlich übersehen u.nichts getan hat?Das ist sowas von UNCOOL.
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