Politik | 06.07.2026, 09:01 Uhr

Impulse für Unkel gesetzt

Stadtspitze seit zwei Jahren im Amt

Erster Beigeordneter Daniel Schmitz (v.l.), Stadtbürgermeister Alfons Mußhoff und Beigeordneter Knut von Wülfing ziehen Zwischenbilanz.

Unkel. Eine positive Zwischenbilanz ihrer bisher zweijährigen Amtszeit hat jetzt die Unkeler Stadtspitze gezogen.

Am 9. Juli 2024 sind Stadtbürgermeister Alfons Mußhoff sowie die Beigeordneten Daniel Schmitz und Knut von Wülfing ins Amt eingeführt worden.

Die vergangenen beiden Jahre standen unter dem Leitgedanken, Bewährtes zu erhalten, notwendige Investitionen anzustoßen und gleichzeitig neue Impulse für die Zukunft der Stadt zu setzen.

Viele Vorhaben konnten durch die enge Zusammenarbeit mit Stadtrat, Verwaltung, Vereinen, Ehrenamtlichen und engagierten Bürgerinnen und Bürgern verwirklicht werden. „Zur positiven Bilanz haben auch die gute Zusammenarbeit innerhalb der Stadtspitze und die Einrichtung von Geschäftsbereichen beigetragen, die die Beigeordneten selbstständig bearbeiten“, sagt Stadtbürgermeister Alfons Mußhoff.

Ein wichtiger Schwerpunkt war die Investition in die städtische Infrastruktur. So konnte nach dem Ausfall des bisherigen Hybridrasenplatzes gemeinsam mit der Stiftung für Jugend, Sport & Integration der Bau eines neuen Kunstrasenplatzes realisiert werden.

Auch die öffentlichen Plätze wurden weiter aufgewertet. Der Brunnen am Oberen Markt konnte nach seiner Instandsetzung wieder in Betrieb genommen werden und trägt insbesondere in den Sommermonaten zur Aufenthaltsqualität im historischen Stadtkern bei. Auf dem Friedhof wurde der Heimatgarten neugestaltet und als würdevoller Ort der Erinnerung weiterentwickelt. Aus der Brache des Löwenburggeländes entstand ein Festplatz in der Innenstadt. Gleichzeitig wurden auf dem bislang unbebauten Gelände „Am Graben“ zusätzliche Parkplätze eingerichtet.

Besonderes Augenmerk galt darüber hinaus den Angeboten für Familien. Um Kindern weiterhin attraktive und sichere Spielmöglichkeiten bieten zu können, wurden bestehende Spielplätze modernisiert, Spielgeräte erneuert oder instandgesetzt. Am Kanuheim wurde ein neues Kleinkindergerät aufgebaut, die Sanierung des Großgerätes soll bald folgen. In Scheuren am Grünen Weg wird aktuell die marode Rutsche durch ein Multifunktionsspielgerät ersetzt. Mit dem neuen Spielplatz an der Rheinpromenade entsteht zudem ein weiterer attraktiver Treffpunkt für Familien.

Dieser neue Spielplatz, der noch im Juli für die Öffentlichkeit freigegeben wird, ist Teil des Zukunftsprojektes Neugestaltung der Rheinpromenade. Ziel ist es, die Promenade als eines der prägenden Aushängeschilder Unkels behutsam weiterzuentwickeln. Moderne Elemente sollen sich harmonisch in das historische Stadtbild einfügen und gleichzeitig einen Ort schaffen, an dem sich Bürger ebenso wie Gäste gerne aufhalten. Die Neugestaltung ist eine Investition in die Zukunft der Stadt.

Der Vertrag mit der BHAG zur Umsetzung der Photovoltaikanlage Hinterheide wurde nach erfolgreichen Verhandlungen unterzeichnet. Zudem befinden sich weitere Zukunftsprojekte in der Planung. So wird ein neuer Standort für den Bauhof eruiert, das Baugebiet im Brücher wird weiter vorangetrieben. Der städtische Wald wird gemeinsam mit dem neuen Revierförster weiterentwickelt und zukunftsfähig gemacht.

Auch das kulturelle Leben wurde weiter gestärkt. Das Wein- und Heimatfest erhielt mit dem Umzug vom Willy-Brandt-Platz auf das angrenzende Löwenburggelände ein neues Konzept. Die größere Veranstaltungsfläche bietet mehr Platz für Besucher, eine großzügigere Tanzfläche und bessere Bedingungen für Vereine und Aussteller. Die positive Resonanz aus der Bürgerschaft bestätigt diesen Schritt.

Darüber hinaus wurde der Veranstaltungskalender erweitert. Mit Unterstützung der Stadt und des Vereins Tourismus und Gewerbe sowie örtlicher Gastronomen begründete Michael Hommerich mit „Unkel live“ eine neue Konzertreihe, die das kulturelle Angebot bereichert und zusätzliche Besucher nach Unkel bringt.

Eine zentrale Rolle der Stadtpolitik spielt die Unterstützung des Ehrenamtes. So konnten auch neue Angebote geschaffen werden, etwa das Repair Café im „Tröötetempel“ und die Sprechstunden des Digital-Botschafters.

Und der städtische Bauhof wird durch die „Rentnergilde“ unterstützt, die bereits eine Verkehrsinsel an der Eschenbrenderstraße in eine Grünfläche umgewandelt hat.

„Viele Projekte konnten erfolgreich umgesetzt werden, andere befinden sich auf einem guten Weg. Unser gemeinsames Ziel bleibt es, Unkel als lebenswerte, familienfreundliche und zukunftsorientierte Stadt weiterzuentwickeln und dabei den besonderen Charakter unserer Stadt zu bewahren“, erklärt Stadtbürgermeister Alfons Mußhoff.

Pressemitteilung Stadt Unkel

Erster Beigeordneter Daniel Schmitz (v.l.), Stadtbürgermeister Alfons Mußhoff und Beigeordneter Knut von Wülfing ziehen Zwischenbilanz. Foto: Kulturstadt Unkel/S. Schwamborn

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