Stellungnahme zum Gesundheitsstandort Bad Ems-Nassau
Starke Stimme benötigt
Bad Ems. Nicht erst seit den Medienberichten um den Gesundheitsstandort Bad Ems bezieht die CDU Bad Ems-Nassau Stellung. „Vonseiten der Landesregierung fehlt bis dato ein klares Bekenntnis“, so Oliver Krügel, Fraktionssprecher der CDU Bad Ems. Er stellte bereits im Dezember vergangen Jahres mit der Fraktion den Antrag zur Einberufung einer Sondersitzung des Stadtrates. Medial hat dies landesweit für Aufmerksamkeit gesorgt - bis zum Bericht in den Nachrichten des SWR-Hörfunks. Aus dieser Sondersitzung resultierte die verabschiedete Resolution aller politisch gewählten Kräfte der Stadt und Verbandsgemeinde Bad Ems zum Gesundheitsstandort. Auf Initiative der Bad Emser Ärzteschaft, unter Federführung von Frau Dr. Simons, wurde ein Initiativkreis Gesundheit gegründet. Dieser hat in den vergangenen Monaten regelmäßig getagt und sich mit verschiedenen Verantwortlichen der Paracelsus-Gruppe sowie des Elisabeth Vinzenz Verbundes getroffen.
Insbesondere die Übernahme der Paracelsus-Gruppe durch die Porterhouse AG war ein erster Lichtblick. Nach abgeschlossenem Insolvenzverfahren setzt die Paracelsus Gruppe weiterhin auf den Standort Bad Ems. „Dies ist wichtig und hat Signalwirkung für den Gesundheitsstandort“, so Marion Krätz. Sie verfolgte bereits vor ihrer Nominierung zur Bürgermeisterkandidatin die Ereignisse medial und durch Gespräche mit politischen Weggefährten. Die Detailinformationen von Franz Lehmler (VG) und Oliver Krügel (Stadt) haben ihren Gesamteindruck bestätigt. Die neue Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau braucht eine starke Stimme gegen landespolitische Nachlässigkeiten. „Anders lässt es sich nicht erklären, warum Lahnstein insbesondere als Standort der chemischen Industrie zum neuen Standort eines Großkrankenhauses werden soll“, wenn es nach den Planungen des Elisabeth Vinzenz Verbundes geht. Ersten Planungen zufolge soll die Pneumologische Klinik (Lungenheilkunde) aus der Hufelandklinik nach Lahnstein ziehen. „Während einige hundert Meter Luftlinie entfernt die Industrie Emissionen in die Luft bläst, soll die Lungenheilkunde aus der Kurstadt Bad Ems dorthin verlagert werden“. Nach der Einschätzung Krügels nicht akzeptabel. Petra Wiegand, Fraktionssprecherin der CDU Nassau, meint dazu: „Wir brauchen als eine große Verbandsgemeinde eine eigenständige und unabhängige Grundversorgung vor Ort“, denn auch Nassau droht Unheil mit der geplanten Verlagerung der geriatrischen Abteilung des Marienkrankenhauses nach Lahnstein. „Wir benötigen eine starke Stimme, die sich ohne Rücksicht auf innerparteiliche Befindlichkeiten in Mainz für die neue Verbandsgemeinde als Gesundheitsstandort einsetzt und diese Kontakte mitbringt. Dieses Profil erfüllt Marion Krätz von allen Kandidaten als Einzige“, so Krügel weiter.
„Mit dem ersten Tag meiner Wahl, noch vor der offiziellen Ernennung, werde ich sofort die Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler anschreiben und mich für den Gesundheitsstandort Bad Ems - Nassau einsetzen.“ Zudem möchte sich Krätz für die kassenärztliche Versorgung engagieren. Hier gilt es Nachwuchs in unsere lebenswerte Region zu holen.
Pressemitteilung CDU Rhein-Lahn
