CDU Rhein-Lahn im Gespräch mit der IHK
Starke Wirtschaft - starke Region - starker Kreis
Nastätten. Eine lebendige Gesellschaft lebt vom regen Austausch miteinander. Aus diesem Grund hat die CDU-Kreistagsfraktion in 2014 „CDU im Dialog“ ins Leben gerufen, um regelmäßig - auch außerhalb von Wahlkampfzeiten - mit Bürgern und Vertretern verschiedener Institutionen ins Gespräch zu kommen. Vorsitzender Matthias Lammert, MdL und die beiden Stellvertreter Günter Groß und Jens Güllering luden diesmal nach Nastätten ein.
In der 55. CDU im Dialog-Veranstaltung der CDU Rhein-Lahn begrüßte CDU-Kreis- und Fraktionsvorsitzender Matthias Lammert (MdL) die anwesenden Gäste - ganz besonders des ersten Beigeordneten der Stadt Dr. Romer und Kreishandwerksmeister Johannes Lauer im Tannenhof „Waldschlösschen“ in Nastätten.
Als fachkundiger Referent führte Thorsten Jacoby aus Holzhausen, geschäftsführender Gesellschafter der Lauterter Erlenbach GmbH und Mitglied im Beirat der IHK Koblenz, in die Thematik ein und wies darauf hin, dass seine Firma nun auch eine Außenstelle in Nastätten unterhält. Die Situation des Rhein-Lahn-Kreises sah er recht optimistisch: Er sei von wirtschaftlicher Vielfalt geprägt, habe auch Potenzial für die Zukunft, liege günstig zwischen zwei großen Ballungsräumen und weise eine gute Schulinfrastruktur auf.
Die Industrie- und Handelskammer Koblenz habe Handlungsempfehlungen erarbeitet, die die digitale Infrastruktur betreffen, die Mittelrheinbrücke und die Chancen durch die BUGA. Jacoby umriss das Kulturangebot, Freizeitmöglichkeiten und die medizinische Versorgung. „Sie haben fast das CDU-Wahlprogramm zitiert“, kommentierte Lammert zum Einstieg in eine lebhafte Diskussion, die naturgemäß eher Schwächen ansprach. So die Funklöcher im Mobilfunk, wenig günstige Straßenverbindungen in die Ballungsräume und absehbare Engpässe in der ärztlichen Versorgung. Dieses Problem nannte Dr. Roland Romer „selbstgemacht“. Die Kassenärztliche Vereinigung habe als Selbstverwaltungsorgan versagt. Bürgermeister Jens Güllering schilderte die gegenwärtige Versorgungssituation im Blauen Ländchen und Versuche, dem vorhersehbaren Ärztemangel entgegenzuwirken.
Der Kreishandwerksmeister Johannes Lauer beklagte den zunehmenden „Akademisierungswahn“ angesichts des Mangels an Fachkräften wie an Auszubildenden. Vielen soliden Handwerksbetrieben fehle der Nachfolger, doch die meisten jungen Leute scheinen körperliche Arbeit zu scheuen. Thorsten Jacoby schilderte, dass hoch qualifizierte Mitarbeiter sich für sie interessante Projekte heraussuchen und die Betriebe verlassen, wenn diese beendet sind. Sein Unternehmen habe des Öfteren Transportprobleme bei Großanlagen. Bezüglich einer Mittelrheinbrücke bevorzuge die Industrie deutlich eine Hochbrücke, während Handwerk und Tourismus sich für eine Rheinüberquerung im Tal aussprechen.
Von der „Wegwerfmentalität“ und wachsenden Müllhalden kam man auf die Kunststofferzeugung aus biologisch leicht abbaubarem Material zu sprechen. Angesichts des drohenden „Brexit“ herrschen noch viele Unsicherheiten, doch klar scheint: Der Verbraucher dies- und jenseits des Ärmelkanals wird für die Folgen zahlen müssen.
„Wir haben vieles mitnehmen können“, so Jens Güllering als stellvertretender CDU-Kreisvorsitzender, der den lebhaften Meinungs- und Informationsaustausch mit einem herzlichen Dankeschön an den Referenten und alle Teilnehmer abschloss.
Die nächste CDU-im Dialog-Veranstaltung findet am 28. Oktober in Lahnstein statt.
Pressemitteilung
CDU Rhein-Lahn-Kreis
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