Freie Wähler stellten Antrag im Stadtrat um Know-How „made in Koblenz“ zu halten und auszubauen

Start-Ups in Koblenz fördern und halten

Start-Ups in Koblenz fördern und halten

Christian Altmaier. Foto: FOTO-ASYA

29.07.2022 - 10:30

Koblenz. Die Stadt Koblenz nimmt einen Spitzenplatz bei Existenzgründunge ein. Wissen aus der Wissenschaft in die Wirtschaft zu transferieren findet an Rhein und Mosel statt, auch wegen der Förderung im Rahmen des Technologiezentrum Koblenz (TZK). Freie Wähler forderten nun im Stadtrat dazu auf, dass die Stadt sich engagierter um die StartUp-Szene kümmert.

Viele guten Ideen sind in Koblenz schon erdacht worden. Aus den Hochschulen der Stadt und Region wurden aus Studenten schon Unternehmer. Doch wenn der Erfolg sich einstellt, fehlt es in Koblenz und der Region oftmals an adäquaten Flächen für ein Ausgründen aus dem TZK.

„Wir haben vermehrt in Gesprächen mit Start-Up-Gründern erfahren, dass es in Koblenz einen Wettbewerb zwischen vielen Behörden und freier Wirtschaft um wenig Büroflächen gibt“, erklären Fraktionsvorsitzender Stephan Wefelscheid und sein Ratskollege Christian Altmaier, der in der Gesellschafterversammlung der Wirtschaftsförderungs-GmbH (WfG) mitwirkt.

Die WfG wird nun als Bauherr tätig und entwickelt mit „Pier56“ ein neues Gebäude in direkter Nachbarschaft zum TZK. Dort können sich dann Start-Ups ausgründen und mit Fachkräften an Rhein und Mosel verbleiben. „Es wäre schade, wenn ein ‚BionTech 2.0‘ in Koblenz wegziehen müsste, weil dieses woanders eine bessere Heimat findet und sich dort dann ein durchschlagender Erfolg mit hoher Gewerbesteuerzahlung einstellt.“

Aber man solle auch den Blick in die nähere Nachbarschaft richten und mit Nachbarkommunen im Austausch stehen. „Falls dort innovative Konzepte entstehen, die für Start-Ups ‚made in Koblenz‘ passen, ist es allemal sinnvoller, sie dorthin zu vermitteln, als diese Unternehmen dann in Trier, Mainz oder Stuttgart wiederzufinden“, so Wefelscheid und Altmaier.

Freie Wähler appellierten im Stadtrat aber auch, nicht nur das eine Projekt der WfG als ausreichend zu betrachten. Vielmehr müssten alle Immobilienbesitzer ihre Flächen an den Markt bringen, auch wo schon jahrelange Leerstände zu verzeichnen sind. „Koblenz ist ein attraktiver Wirtschaftsstandort und der Erhalt der Innovationskraft muss Aufgabe aller Schängel sein.“

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