Stefan Pohl zu Gast bei Wählergemeinschaft „Bürger für Meckenheim“
Meckenheim. Stefan Pohl, Bürgermeisterkandidat der SPD Meckenheim, war am Dienstagabend zu Gast bei der Wählergemeinschaft „Bürger für Meckenheim“ (BfM), die auch mit einer eigenen Fraktion im Rat der Stadt vertreten ist. In einem rund 60-minütigen Gespräch wurden zahlreiche kommunalpolitische Themen angesprochen, insbesondere auch die Positionen, die Stefan Pohl im Falle seiner Wahl zum Bürgermeister bis zum Ende der Amtszeit im Jahr 2030 vertreten möchte.
Schon seit längerer Zeit verbindet Stefan Pohl eine konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der BfM-Fraktion. Beide Fraktionen – SPD und BfM – haben sich in der Vergangenheit regelmäßig inhaltlich abgestimmt und mehrfach gemeinsam Anträge und Anfragen in den Stadtrat eingebracht. Besonders dann, wenn es um unbequeme, aber notwendige Fragen zu Themen wie Wirtschaftsförderung, Haushaltskonsolidierung und kommunale Finanzen ging, war die Kooperation von SPD und BfM ein starkes Signal für eine sachorientierte Politik im Sinne der Bürgerinnen und Bürger. „Ich habe die Zusammenarbeit mit der BfM immer als offen, ehrlich und zielorientiert erlebt“, erklärte Stefan Pohl im Anschluss an das Treffen. „Gerade bei schwierigen Themen ist es wichtig, dass man über Parteigrenzen hinweg gemeinsam Verantwortung übernimmt. Uns eint der Wille, Meckenheim voranzubringen und dabei die Interessen der Menschen in den Mittelpunkt zu stellen.“
Im Mittelpunkt des Gesprächs mit der BfM standen Stefans Pohls Vorstellungen und Ziele für die Amtszeit als Bürgermeister. Dabei ging es unter anderem um die Stärkung des Wirtschaftsstandorts Meckenheim, eine solide Haushaltspolitik, die Unterstützung des Ehrenamts, eine zukunftsfähige Stadtentwicklung und die Verbesserung der kommunalen Infrastruktur.
Ein zentrales Thema war zudem die angespannte Haushaltslage der Stadt. Stefan Pohl machte deutlich, dass vor allem in der Haushalts- und Finanzpolitik riesige Herausforderungen auf den nächsten Stadtrat und die künftige Verwaltung zukommen. Unter der Verantwortung von CDU-Bürgermeister Holger Jung und seiner CDU-Fraktion wurden über 11 Millionen Euro an Deckungslücken in die Jahre 2028 bis 2030 verschoben – eine finanzielle Hypothek, die die kommenden Jahre erheblich belasten wird. „Diese Summen müssen irgendwann ausgeglichen werden. Das wird uns als Stadt enorm fordern und verlangt schon jetzt eine klare Prioritätensetzung, transparente Kommunikation und den politischen Willen zur Kurskorrektur“, so Pohl.
Beide Seiten betonten die Bedeutung eines respektvollen Dialogs und einer lösungsorientierten Zusammenarbeit im Stadtrat. „Meckenheim steht vor großen Herausforderungen – vom demografischen Wandel über die Klimakrise bis hin zur Frage, wie wir unsere kommunale Daseinsvorsorge sichern können“, so Stefan Pohl. „Ich bin überzeugt: Diese Herausforderungen meistern wir am besten, wenn wir alle bereit sind, miteinander statt übereinander zu reden.“
Mit dem Besuch unterstreicht Stefan Pohl seinen Anspruch, als Bürgermeister ein überparteilicher Ansprechpartner für alle demokratischen Kräfte im Rat zu sein. Die SPD Meckenheim und die Bürgergemeinschaft BfM haben gezeigt, dass pragmatische und bürgernahe Kommunalpolitik auch jenseits parteipolitischer Grenzen möglich ist – im Sinne einer starken, lebenswerten und zukunftssicheren Stadt Meckenheim.
Pressemitteilung
SPD Meckenheim
