Politik | 30.11.2016

Stadtvorstand von Koblenz schließt sich Aufruf zu Schweigeminute an

Stille für Syrien

Symbolbild. Foto: Altioe / pixabay

Koblenz. Der Stadtvorstand unter der Leitung von Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig hat sich heute einstimmig dem Aufruf der Ministerpräsidentin Malu Dreyer zu einer Schweigeminute ?Stille für Syrien? angeschlossen. Der Beschluss des Stadtvorstandes ist eine Anregung sowohl an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung als auch an die Koblenzer Bevölkerung am Mittwoch, 30. November um 15.00 Uhr eine Minute der Opfer von Krieg und Verfolgung schweigend zu gedenken.

Pressemitteilung Stadt Koblenz

Bischof Ackermann ruft zu Schweigeminute und Friedengebet auf

Trier/Mainz. Zu Solidarität mit den Opfern von Krieg und Verfolgung in Syrien ruft der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann auf. Er schließt sich damit der Aktion „Stille für Syrien“ an, die die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer angestoßen hat und die vielfältige Unterstützung aus Kirche, Politik und Gesellschaft, etwa vom Katholikenrat im Bistum Trier, erfährt. Geplant ist eine landesweite Schweigeminute am Mittwoch, 30. November um 15 Uhr. Das Bistum Trier schließt daran ein Friedensgebet im Trierer Dom an. „Seit fünf Jahren tobt in Syrien der Krieg. Hunderttausende Menschen sind verwundet oder getötet worden, ganze Städte oder Landstriche zerstört, Millionen Menschen sind auf der Flucht“, sagt Bischof Ackermann. Eine Lösung sei nicht in Sicht. Auch an vielen anderen Orten der Erde seien Menschen von kriegerischen Auseinandersetzung an Leib, Leben und Seele bedroht. „Wir bestärken die Verantwortlichen in der Suche nach diplomatischen Auswegen“, erklärt Ackermann. „Dazu unterstützen wir sie mit unserem Gebet.“ Deshalb will das Bistum mit der Schweigeminute und dem Friedensgebet den vielen Millionen Betroffenen seine Solidarität und sein Mitgefühl zeigen. Bischof Ackermann lädt alle Gläubigen in den Gemeinden und Dekanaten im rheinland-pfälzischen Teil des Bistums, aber auch darüber hinaus zur Beteiligung ein. „Jedes Gebet, jedes Innehalten ist wichtig.“ Das Bistum bietet einen Entwurf für ein Friedensgebet an. Der Aufruf „Stille für Syrien – Solidarität mit den Opfern von Krieg und Verfolgung“ kann geteilt und weiterverbreitet werden.

Pressemitteilung Bistum Trier

Symbolbild. Foto: Altioe / pixabay

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