Politik | 09.07.2025, 13:37 Uhr

MIT Kreisverband Ahrweiler

Stromsteuerentlastung ist pure Wirtschaftsförderung für den gesamten Mittelstand

Detlef Odenkirchen. Foto: privat
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Kreis Ahrweiler. Der Bezirksverband der Mittelstands- und Wirtschaftsunion, MIT Koblenz-Montabaur, mit dem Vorsitzenden, Detlef Odenkirchen, vertritt ganz deutlich die These, des sofortigen Handelns in der Regierung in Punkto Absenkung der Stromsteuer des StromStG für Alle.

„Diese Stromsteuerentlastung war ein Wahlversprechen der CDU und sollte auch den Mittelstand mit den Klein- und Mittelständischen Unternehmen, Auftrieb in der ohnehin gebeutelten Wirtschaft signalisieren. Für die Vertrauensbildung in der Bevölkerung, ist die CDU sehr gut beraten, wenn sie dieser Forderung, jetzt schnellstmöglich nachkäme. Ich fordere die Regierung auf, ihr Wahlversprechen jetzt und nicht zu Beginn 2026 erst einzulösen. Für diese Salamitaktik, haben die Unternehmen kein Verständnis“, so der MIT Vorsitzende Odenkirchen. Im Norden des Landes Rheinland-Pfalz, mit 11 Landkreisen, vertritt die MIT im Bezirk Koblenz-Montabaur die vielen Mitgliedsunternehmen. Hierunter fallen auch etliche Kleinunternehmen, die den Ablauf unseres täglichen Lebens organisieren und grundversorgen. Bäcker- und Metzgerunternehmen, die gesamte Lebensmittelbranche, Gastronomie- und Übernachtungshäuser, Logistiker und Speditionen, die herstellenden Produktionsunternehmen. Unternehmen, die alle sehr hohen Energieaufwand betreiben müssen, um die Tätigkeiten in ihren Betrieben aufrecht zu erhalten. Das sind durchlaufende und immer wiederkehrende Kosten, die neben Personalaufwand und Marketingmaßnahmen kontinuierlich aufgewendet und bestritten werden müssen. Durch Inflation, Rezession und die schlechte Führung in der Wirtschaftspolitik der vergangenen vier Jahren, ist die deutsche Wirtschaft dermaßen abgerutscht, dass es für viele Unternehmen schwierig geworden ist, Ihre Betriebe in einem guten Fahrwasser zu halten. Hier darf auch die vergangene Corona-Pandemie, die einige Einschränkungen für Unternehmen an den Tag legten, nicht vergessen werden. Solche Einschnitte in Folge, sind pures Gift für die positiven Entwicklungen in allen Unternehmen. Einige müssen Insolvenz beantragen. Andere wiederum schließen früher als sie zunächst wollten, nehmen jetzt jedoch den Zeitpunkt wahr, früher auszusteigen, weiß Odenkirchen zu berichten. Erst für das nächste Jahr wird ein schwacher Anstieg des Wirtschaftswachstums der Wirtschaftsweisen zaghaft prognostiziert. Hinzu kommen Unwägbarkeiten in einer unsicheren Weltlage, in der starke Zölle und andere unvorhersehbare Risiken eine starke Rolle einnehmen. Es war noch nie so schwierig Unternehmer zu sein, als in der heutigen Zeit, seit Bestehen der sozialen Marktwirtschaft. „Bei aller Liebe zur Standhaftigkeit einer gut funktionierenden Koalition, gebe ich zu Bedenken, dass ein Koalitionspartner, der nach heutigen Umfragen an der 14 Prozentmarke kratzt, den Wähleranteil ihrer eigenen Wählerschaft, hier nicht das Zünglein an der Waage sein darf. Das halte ich für völlig inakzeptabel. Hier erwarte ich für die Unternehmenden ganz deutlich, ein klares Statement von Friedrich Merz, der in diesem Fall dringend ein Machtwort sprechen muss“, zeigt sich Odenkirchen für die Unternehmen solidarisch und energisch.

Pressemitteilung

MIT Kreisverband Ahrweiler

Detlef Odenkirchen. Foto: privat

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