Politik | 17.10.2025

Nach Konferenz und viel Briefverkehr freut sich Josef Oster über fairere Rahmenbedingungen

Stummer Chor ist Geschichte: Neuer GEMA-Tarif entlastet Weihnachtsmärkte

Josef Oster. Foto: privat

Koblenz. „Das ist eine gute Nachricht für unsere Veranstalter“, freut sich der Koblenzer Bundestagsabgeordnete Josef Oster (CDU). Denn: Die GEMA und die Bundesvereinigung der Musikveranstalter e.V. (BVMV) haben gemeinsam mit kommunalen Spitzenverbänden, dem City- und Stadtmarketing sowie dem Deutschen Schaustellerbund einen neuen Tarif für Weihnachtsmärkte vereinbart.

Ab Saison 2025 werden die Vergütungen für öffentliche Musiknutzungen auf Weihnachtsmärkten um 35 Prozent gesenkt. Josef Oster hat sich seit dem vergangenen Jahr intensiv mit dem Thema beschäftigt. Damals protestierte der Kreischorverband mit schweigenden Sängerinnen und Sängern beim Koblenzer Weihnachtsmarkt gegen die hohen Gema-Gebühren.

Der Wahlkreisabgeordnete hatte daraufhin unter anderem eine Videokonferenz mit Vertreterinnen und Vertretern regionaler Vereine und Ausrichter sowie Ansprechpartnern der Gema organsiert und auch darüber hinaus entscheidende Impulse gegeben. „Der neue Tarif trägt dem Wandel der Märkte Rechnung“, weiß Oster. Längere Laufzeiten, vielfältige Programme und musikalische Darbietungen prägten zunehmend das Bild. „Außerdem sind Weihnachtsmärkte heute kulturelle Treffpunkte – der neue Tarif schafft hierfür faire Rahmenbedingungen.“

Für den Tarif gilt zunächst eine vierjährige Evaluationsphase. Josef Oster könnte sich für Rheinland-Pfalz ein ähnliches Modell wie in Hessen vorstellen. Dort profitiert besonders das Ehrenamt, denn die Landesregierung übernimmt die GEMA-Gebühren für gemeinnützige Vereine.

Pressemitteilung Josef Oster, MdB

Josef Oster. Foto: privat

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