SPD Neuwied

Sven Lefkowitz diskutierte über die Zukunft der Arbeit

10.08.2020 - 13:57

Neuwied. In der Arbeitswelt sind die Folgen der Corona-Pandemie vielfältig und tiefgreifend. Über den Arbeitsmarkt und dessen Zukunft sprach der Landtagsabgeordnete in seiner jüngsten Webkonferenz mit Jeanette Mischnik, Leiterin der Abteilung Arbeit im rheinland-pfälzischen Ministerium für Soziales und Arbeit, Vertretern aus Betriebs- und Personalräten, Gewerkschaften und Herrn Potthast vom Jobcenter Neuwied sowie interessierten Gästen.

„Auch in unserer Region treibt viele Beschäftigte die Sorge um ihren Arbeitsplatz um. Rund 452.000 Beschäftigte in 40.000 Betrieben in Rheinland-Pfalz finden sich völlig unverschuldet in Kurzarbeit wieder.

Dabei waren im Juni ca. 126.000 Mensch in Rheinland-Pfalz arbeitslos gemeldet. Im Juli sind hiervon 6.000 Menschen aus Neuwied betroffen gewesen“, berichtet Sven Lefkowitz. „Rheinland-Pfalz hat starke Sozialpartnerschaften zu Arbeitgebern, Betriebs- und Personalräten sowie Gewerkschaften.

In der Konferenz wurde durch die fachlichen Ansprechpartner auch deutlich, dass für die Arbeitswelt noch viel zukunftsfähiges Potenzial nutzbar ist, so zum Beispiel im Hinblick auf Digitalisierungs- und Transformationsmöglichkeiten. Diese Faktoren waren schon vor Corona wichtig.

So wurde sich diesen vonseiten der Landesregierung im Rahmen des sogenannten ‚Ovalen Tisch‘ gemeinsam mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften und des Transformationsrates angenommen und nun aufgrund der sich ereigneten Dynamik, weiter intensiv verfolgt.

Systematisch sollen Weiterbildung, Forschung und Förderprogramme auf die Transformation ausgerichtet werden. Dadurch sollen Arbeitsplätze gesichert und Innovationen vorangetrieben werden in unserem Bundesland, das damit einen politischen Schwerpunkt klar definiert hat“, wie der Abgeordnete ausführt.

Jeanette Mischnik vom Sozial- und Arbeitsministerium legte auch dar, dass die Kurzarbeit in Rheinland-Pfalz mit einer Quote von 17 Prozent unter dem bundesweiten Durchschnitt von einer 20 prozentigen-Anmeldequote liege.

Hierfür sprechen auch die in Neuwied erkennbaren Entwicklungen, die sich im Landestrend wiederfinden und je nach Branchenbereich sogar darunter liegen.

Insgesamt betroffen seien vor allem Beschäftigte aus Produktionsprozessen, die auf die Aufrechterhaltung von Lieferketten angewiesen seien. Zudem sollen, wenn es nach dem Land Rheinland-Pfalz geht, die Betriebs- und Personalräte die anzupassenden Hintergrund-Prozesse während der noch andauernden Corona-Zeit eng begleiten.


Positiver Ausbildungsmarkt


„Bei all der schwierigen Situation gibt es aber auch echte Lichtblicke.

Die Situation am Ausbildungsmarkt ist bei uns in Neuwied äußerst positiv, darüber können wir uns mit Blick auf die Zukunft von vielen jungen Menschen und den Neuwieder Arbeitsmarkt freuen.

Die Ausbildungsplätze sind nahezu vollständig besetzt, was bedeutet, dass die Nachfrage nach Ausbildungen sehr gut bedient werden konnte. Auch das Jobcenter Neuwied leistet ganz wertvolle Arbeit und hat sich sehr flexibel den neuen, durch Corona entstanden Umständen und den Herausforderungen angenommen. Hier bin ich Herrn Potthast und seinen Mitarbeitern sehr dankbar“, wie Sven Lefkowitz betont.

Durch pragmatische Vereinbarungen, gegenseitige Zugeständnisse und flexible Lösungen zwischen Unternehmen sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sei es gelungen, gemeinsam die Krise bisher zu bewältigen. „Diese Vereinbarungen müssen aber auch weiter auf den Prüfstand gestellt und hinterfragt werden. Noch bestehende Einschränkung von Arbeitnehmerrechten dürfen nicht zu einem Dauerzustand werden“, so Lefkowitz.

Für das Themenfeld Arbeit und dessen Zukunft möchte sich der Landtagsabgeordnete weiter motiviert und engagiert einsetzen, wie er abschließend sagt: „In der Webkonferenz waren sich die fachlichen Ansprechpartner sowie die interessierten Gäste einig, dass es für den Arbeitsmarkt aktuell sehr dynamisch und lebhaft zugeht. Dies möchte ich vor allem im Sinne der vielen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer weiterhin eng begleiten und mich für sie einsetzen.“

Pressemitteilung des

Wahlkreisbüros von

Sven Lefkowitz, MdL, SPD

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juergen mueller:
Warum immer so kompliziert - 30 Grad Differenz - wen interessiert`s. Steingärten sind optisch monoton und ökologisch = 0. Die NACHTEILE - Teuer in Anschaffung und Pflege, Insekten,Vögel u.andere Gartentiere finden weder Nahrung noch Lebensraum, Schnell unansehnlich durch Algen und Pflanzenaufwuchs, Regelmäßiges Reinigen nötig - Einsatz von Laubbläsern, Hochdruckreiniger kostet Energie und schädigt Kleinlebewesen, Einsatz von Pestiziden tötet Lebewesen, Schotter heizt sich im Sommer auf, Feinstaub wird nicht gefiltert, Staubbelastung steigt, Lärm wird verstärkt, Boden wird verdichtet u.zerstört, später aufwendige Renaturierung nötig, Wasser kann gar nicht oder nur schwer versickern. Das muss reichen, um dagegen zu sein, oder?
juergen mueller:
Was für Träumereien - ein Neubau, etwas was der ein oder andere in diesem Leben eh nicht mehr erleben wird, Hauptsache,darüber geredet - wie lange schon?. Und die Frage ist - WOFÜR? Vor Jahrzehnten ABENDSPORTFEST ... ade FUSSBALL ... ade Also - WOFÜR eine neue Tribüne, Herr NAUMANN?
juergen mueller:
Seit wann setzen vor allem CDU und SPD auf Transparenz?Dieses Wort gibt es nicht in deren Wortschatz.Die leben ihre undurchsichtige Politik nach wie vor nach dem Motto aus:"Bürger*innen dürfen zwar alles essen, aber nicht alles wissen".Politik lässt sich nicht in die Karten schauen.Da wird vertuscht,getäuscht,gelogen und verarscht und das auf einem sprachlichen und gestikreichen absolut unterem Niveau - man schaue sich auf FACEBOOK den Senf der SPD-Fraktion einmal näher an.Ein Herr Biebricher/CDU zerreißt sich das Maul immer nur dann,wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist - inhaltlos,verständnislos,absolut desorientiert,uninformiert,selbstgefällig,von seiner eigenen unwichtigen Wichtigkeit überzeugt,das Bild eines Möchtegern-Politikers,der seine Abwahl als Landtagsabgeordneter immer noch nicht verkraftet hat,weil ihm vom Wähler aufgezeigt wurde,dass es dafür dann doch nicht reicht - die SPD mit eingeschlossen. BÜRGERBETEILIGUNG - BÜRGERNÄHE = eine verlogene POLITIK.
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