BUND lädt zum Stammtisch nach Nastätten ein
TTIP und lokale Wirtschaft und Umweltschutz
Veranstaltung am 10. Mai befasst sich mit dem Freihandelsabkommen
Nastätten. Beim nächsten BUND-Stammtisch am 10. Mai um 19.30 Uhr im Restaurant Waldschlösschen, Tannenweg 1 in Nastätten, stellt der Kreisvorsitzende Matthias Boller die möglichen Auswirkungen des Freihandelsabkommens TTIP auf die lokale Ebene vor. „Wenn TTIP kommt, werden wir alle politischen Entscheidungen nur noch unter Vorbehalt treffen können, da jede Entscheidung wegen entgangenem Gewinn von einem Unternehmen aus einem Drittstaat beklagt werden kann“, beschreibt Matthias Boller das Grundsatzproblem von TTIP. Dies sei ein tiefer Eingriff in die Demokratie, führe zu sozialen Konflikten und behindere nachhaltiges Wirtschaften. Gerade ländliche Regionen wie der Rhein-Lahn-Kreis benötigten aber nachhaltige Wirtschaftskreisläufe, die die natürlichen Ressourcen erhalten sowie Arbeiten und Wohnen wieder näher zusammenbringen.
In diesem Zusammenhang werden auch die Themen Bahnlärm, Verkehrsentwicklung im Rheintal und Bundesgartenschau 2031 zur Sprache kommen. Für den BUND ist es wichtig, eine lösungsorientierte und ganzheitliche Diskussion zu führen. „Wir müssen begreifen, dass Klimaschutz, Naturschutz sowie wirtschaftliches Handeln zusammengehören und nur dadurch auch der soziale Friede gewährleistet werden kann“, erläutert Matthias Boller die Zusammenhänge.
Die Veranstaltung ist offen für alle interessierten Bürger.
Pressemitteilung des
BUND-Kreisverbands Rhein-Lahn
