Politik | 20.03.2019

FDP Rheinbach fordert Verlängerung der Verbindung aus den Höhenorten, Sürst-Queckenberg und Loch zum Ärztehaus

Taxibusse sollen die Lücke schließen

Rheinbach. Mit Antrag vom 6. Dezember 2018 hatte die FDP-Fraktion den Antrag gestellt, die Busverbindung 741 aus den Höhenorten, Sürst-Queckenberg und Loch bis zum Ärztehaus nach Rheinbach zu verlängern. Bisher endet diese Busverbindung am Bahnhof in Rheinbach. Eine Weiterfahrt vom Bahnhof zum Ärztehaus ist bisher nur nach 20 Minuten Wartezeit und dem Umsteigen in die weiterführende Busverbindung der Linie 747 möglich.

Die Linie 741 aus den Höhenorten wird vielfach von älteren Mitbürgern mit zum Teil erheblichen Mobilitätseinschränkungen genutzt. Der Aufenthalt an der direkten Bushaltestelle der weiterführenden Linie 747 in einem Wartehaus ist nicht gegeben, was für ältere Mitbürger mit eingeschränkten Bewegungsradius eine weitere Belastung durch den zusätzlichen Weg oder Witterungseinflüsse bedeutet.

Dem Antrag wurde von der Verwaltung in der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Umwelt, Planung und Verkehr am 12. März 2019 mit Hinweis auf die Ausführungen des für die verkehrlichen Belange zuständigen Rhein-Sieg-Kreises nicht entsprochen.

Als Begründungen wurden angeführt, dass eine Anschlussmöglichkeit am Bahnhof besteht, die Bushaltestelle am Blümlingspfad wegen der auch eingesetzten sechs Linienbusse nicht angefahren werden kann und der Fußweg von der Haltestelle Ärztehaus/Hochschule einen weiten Fußweg zum Ärztehaus nötig macht.

FDP-Ratsmitglied Lorenz Euskirchen hat als Antragsteller in der Diskussion allerdings die Auffassung vertreten, dass die tatsächliche Situation es durchaus zulässt, dem Antrag der FDP zumindest teilweise zu folgen. Nach Auffassung von Lorenz Euskirchen ist es sehr wohl möglich, mit dem auch auf der Linie 741 mit neun Fahrten vorgesehenen kleineren Taxibus die Haltestellen am Ärztehaus anzufahren und somit die Möglichkeit einer direkten Verbindung von den Höhenorten zum Ärztehaus zu schaffen.

So könnten sich die Menschen mit eingeschränkter Mobilität auf diese neun Fahrten einstellen und ohne umzusteigen das Ärztehaus erreichen.

Zwar begrüßte er es ausdrücklich, dass zum 15. April 2019 eine direkte Busverbindung aus den übrigen Höhenorten von Todenfeld-Merzbach umgesetzt wird. Euskirchen machte aber auch darauf aufmerksam, dass nicht mit zweierlei Maß gemessen werden sollte und diese Möglichkeit für Sürst-Queckenberg und Loch mit gleicher Berechtigung umgesetzt werden sollte.

Der Ausschuss ist der Argumentation von Euskirchen einstimmig gefolgt und hat die Verwaltung gebeten, mit den vorgetragenen Argumenten nochmals an den Rhein-Sieg-Kreis als ÖPNV-Verkehrsträger heranzutreten.

Pressemitteilung

der FDP Rheinbach

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