Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz

Testung von Rückkehrern aus Nicht-Risikogebieten

Testung von Rückkehrern aus Nicht-Risikogebieten

18.09.2020 - 09:34

Rheinland-Pfalz. An den vier Corona-Teststationen des Landes Rheinland-Pfalz können sich seit dem 15. September nur noch Einreisende kostenlos testen lassen, die aus Risikogebieten zurückkehren. Für Einreisende aus Nicht-Risikogebieten besteht dort nicht mehr die Möglichkeit einer Testung. Sie können sich weiterhin bei Symptomen einer Atemwegsinfektion bei niedergelassenen Ärzten oder in den Fieberambulanzen auf das Coronavirus testen lassen. Um unnötige Wartezeiten an den vier Teststationen zu vermeiden, wird das Land unter anderem mit mobilen Informationstafeln, Bannern und Merkblättern auf die geänderte Testsituation hinweisen. Hintergrund der neuen Regelung ist eine geänderte Verordnung des Bundes. Für Reiserückkehrer aus Risikogebieten ist die kostenlose Testung auf das neuartige Coronavirus an den Teststationen des Landes in Grenznähe zu Luxemburg, Belgien und Frankreich an Wochenenden zwischen 10 und 18 Uhr sowie am Flughafen Hahn abhängig vom Flugplan und der Rückkehr von Maschinen aus Risikogebieten möglich. Bis zum Erhalt ihres Testergebnisses sind Einreisende aus Risikogebieten verpflichtet, sich bis zu 14 Tage in Quarantäne zu begeben. Diese bundeseinheitliche Regelung gilt voraussichtlich bis zum 30. September 2020. An den Teststationen des Landes wurde bisher weniger als ein Prozent der Reiserückkehrerinnen und -rückkehrer positiv auf das Coronavirus SARS-CoV-2 getestet.

Pressemitteilung

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Kommentare
Gabriele Friedrich:
Mit Panikmache und Drohungen kommt niemand weiter. Diese Berichte sind weder sinnvoll, noch bringen sie etwas.
Jean Seligmann:
Eine Expertengruppe von enommierten Medizinern und Gesundheits-Fachleuten warnt Bund und Länder davor die Bevölkerung mit immer neuen Drohungen darunter einen Lockdown zur Disziplin zwingen zu wollen. Sie fordern einen Kurswechsel. Es überwiege der Eindruck, „dass die Verantwortlichen auf den immergleichen Vorgehensweisen beharren und Maßnahmen sogar noch verstärken, an deren Wirksamkeit und Akzeptanz es aus wissenschaftlicher Sicht größte Zweifel geben muss“. Das führe zur „Abwendung und Flucht in falsche Heilslehren, aber nicht zu einer Verbesserung der Wirksamkeit der vorgeschlagenen bzw. angeordneten Maßnahmen“.
Karsten Kocher:
Eine hochnotpeinliche Pressemitteilung der AfD.
Stefan Knoll:
Wieder eine dieser lächerlichen Pressemitteilungen von Jan Bollinger. Wieviele Schulklassen gibt es in der Stadt Neuwied und wieviele Schulklassen im Landkreis Neuwied? Und wieviele Kino- und Theatersääle gibt es in Neuwied und Ungebung?
S. Schmidt:
Ihr "Superhelden", gegen die demokratische USA könnt ihr demonstrieren, aber wo ist eure Stimme für die vielen, Frauen und Männer, die im Namen der Religion im Iran hingerichtet werden? Wo eure Stimme für die, zumeist männlichen, Uiguren, die in chinesischen Lagern (Konzentrationslager) ihr Dasein fristen müssen? Wo für all die Hingerichteten, angeblichen Kollaborateure, im Gazastreifen oder "sonstigen" palästinensischen Gebieten?
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