Politik | 23.12.2019

Podiumsdiskussion der Frauen Union Koblenz

Thema „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“

Aufgrund der gestiegenen Erwerbsbeteiligung von Frauen stehen in der heutigen Zeit viele Familien vor der Frage, wie sie die Vereinbarkeit organisieren können

Die Referentinnen waren sich einig: Maßnahmen für mehr Vereinbarkeit von Familie und Beruf müssen weiter vorangetrieben werden.Foto: privat

Koblenz. Vor kurzem hat die Frauen Union in Kooperation mit der Jungen Union zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ geladen. Moderiert wurde die Runde mit den kompetenten Referentinnen von Zemfira Dlovani (Vorsitzende Frauen Union Koblenz) und Sandra Gawlinski (stellv. Vorsitzende der Jungen Union). An der Podiumsdiskussion nahmen Frau Minka Bäumges-Bojara (Mitarbeiterin der Stadtverwaltung Koblenz, Bündnis Beruf und Familie); Frau Susanne Baltes (Mitarbeiterin der Industrie- und Handelskammer Koblenz, Fachkräftesicherung; Beruf und Familie), Julia Kübler (Lehrerin im Beamtenverhältnis; Stadtratsmitglied Koblenz; zuständig für Kita-Bedarfsplanung) und Frau Jutta Mettig (selbständig, Vorträge, Impulse; Personal- und Unternehmensberatung; Personalvermittlung; Trainings- und Businesscoaching) teil.

Aufgrund der gestiegenen Erwerbsbeteiligung von Frauen stehen in der heutigen Zeit viele Familien vor der Frage, wie sie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf organisieren können, um den Bedürfnissen aller Familienmitglieder gerecht zu werden. Die Referentinnen besprachen die Problematik, die bei mangelnden Möglichkeiten der Vereinbarkeit entsteht und wiesen auf die Wichtigkeit der Vereinbarkeit für alle betroffenen Akteure hin. Denn das Thema betrifft nicht mehr nur Frauen, auch Männer nutzen die Möglichkeit und nehmen Elternzeit in Anspruch, Tendenz steigend. Insofern wird das Thema und ihre Brisanz weiterhin die Gesellschaft, die Wirtschaft aber auch die Politik beschäftigen.

Wichtig sind insbesondere dabei die Arbeitszeitregelung und die Chancengleichheit! Die Flexibilität der Arbeitnehmer aber auch der Arbeitgeber ist durch zunehmende Digitalisierung immer mehr möglich. Von großer Bedeutung ist in diesem Zusammenhang auch die Kinderbetreuung, die Rahmenbedingungen müssen für die Vereinbarkeit geschaffen werden.

Eine neue Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung unterstützt den Ausbau der Kinderbetreuung und der Ausgestaltung des Elterngeldes. Damit wurden wichtige Voraussetzungen für mehr Vereinbarkeit von Familie und Beruf zwischen zwei Elternteilen geschaffen. Dennoch gibt es noch Verbesserungsbedarf: Die geplante Familienarbeitszeit ist dabei eine wichtige Wegmarke.

Die Referentinnen waren sich einig: Maßnahmen für mehr Vereinbarkeit von Familie und Beruf müssen weiter vorangetrieben werden.

Wie Frau Susanne Baltes betonte: Familie und Beruf sind vereinbar, Familie und Karriere muss auch möglich sein!

Pressemitteilung

der Frauen Union

Die Referentinnen waren sich einig: Maßnahmen für mehr Vereinbarkeit von Familie und Beruf müssen weiter vorangetrieben werden.Foto: privat

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