Leserbrief
Tierquälerei in der Frankensiedlung
Und wieder hat die Frankensiedlung Schaden erlitten. Jemand hat nun auch wieder die Wildkameras gestohlen. Schlimmer noch, es wurden am Bienenstand die Einfluglöscher verstopft und mit Bretter zu gemacht. Dies ist unterste Schublade, solche Menschen gehören einfach nicht in diese Welt. „Mich wundert nichts mehr in der Grafschaft, wenn man so mit uns als Verein umgeht, dann wird man automatisch zum Freiwild“ – auch die Bienen, so Mathias Heeb, Vorsitzender. Noch immer bekommen wir absolutes Unverständnis über das Verhalten der Politik und der Verwaltung der Gemeinde Grafschaft mitgeteilt, was wäre das Projekt ein Gewinn für die Region. Aber auch hier äußert man sich nicht öffentlich – aus Angst?
Dass man sich jetzt an den Bienen auslässt und diese wichtigen Insekten mit Absicht zerstören will – Bienenland Grafschaft?
„Aber vielleicht können die Damen und Herren der Interessengemeinschaft gegen die Frankensiedlung uns das erklären, warum man das macht, oder ihr guter Freund Herr Reuss von der FPD?“ Dass Leute aus den rundumgelegenen Dörfern mittlerweile sich auch Gemüse bei uns abholen zeigt dem Verein, dass der Platz genau der richtige ist – auch im Landschaftsschutzgebiet. Die Frankensiedlung ist genau das, ein Schutzgebiet für viele Insekten und Tiere, auch Bienen und Wildbienen und lieber Herr F., eine Brennnesselwüste kann das nicht leisten. Vielleicht sollte ein solcher „Gegner“ sich hinstellen und die verschiedenen Insekten, Wildbienen und Schmetterlinge, Echsenarten und Vögel zählen – wäre vielleicht ein Erkenntnisgewinn?
Aber wir lassen uns von solchen Bürgern nicht kaputt machen und runterziehen, wir schauen nach vorne.
Gerade auch mit Blick auf die Katastrophe will die Frankensiedlung auf die „Notkindergärten“ in Leimersdorf und Birresdorf zugehen, und Angebote in der Frankensiedlung anbieten, in der Hoffnung, dass auch das uns nicht wieder verboten wird, dass sich Kinder in der Natur bewegen.
Was wäre möglich, für Familien und Kinder, hätte man eine Einrichtung wie die Frankensiedlung mit vielen Tagesangeboten – der Parkplatz wäre am Sportplatz möglich gewesen, da kann man uns nichts erzählen. Aber man findet eben eher Gründe, warum etwas nicht geht…
Die Wut im Verein ist immer noch sehr sehr groß über das Verhalten der Politik, die das Projekt nicht verstanden haben und ablehnen – aber nicht wegen der Sache. Bleibt die Hoffnung, dass sich vielleicht einiges im Lichte der Katastrophe ändert, Ansätze sind ja da, selbst bei der CDU und vielleicht werden auch gewisse Herren wach werden.
Mathias Heeb,
Vorsitzender
Verein Frankensiedlung
