UWG Rheinbach
Todenfeld soll ein Schmuckstück bleiben
Rheinbach. Todenfeld, ein kleiner beschaulicher Höhenort unserer Kernstadt. Eine Idylle, die den Bewohnern sehr am Herzen liegt. Jeder Vorgarten, jeder öffentliche Platz – alles wird mit Liebe und Hingabe gepflegt. Und dennoch ergeben sich stets neue Herausforderungen, dieses Idyll zu erhalten. Seit 2019 ist Todenfeld als Endhaltestelle an die neu eingerichtete Buslinie des „Landhüpfers“ angebunden. Endhaltestelle, das bedeutet auch gleichzeitig, dass man den Busfahrern, die hier ihre vorgeschriebene Ruhepause durchführen, eine Toilette zur Verfügung stellt. Naheliegend war daher, eine der üblichen „Dixi-Toiletten“ bereit zu stellen. Zweckmäßig, aber nicht gerade eine Augenweide und erst recht nicht im unmittelbaren Blickfeld der liebevoll gepflegten Kapelle von Todenfeld. Eine unangenehme Störquell dieses beschaulichen Ortes.
Der Ortsvorsteher, Dr. Reinhard Ganten steht bereits in intensivem Kontakt mit dem Verkehrsunternehmen RVK und der Stadt Rheinbach, um einen gedeckteren Ort für das auffällig stille Örtchen festzulegen. „Ein solcher Platz ist gefunden, und die Umsetzung wird bald geschehen“, so hofft Ganten. Da Endhaltestelle auch bedeutet, dass die Fahrer und Fahrerinnen ihre Pausen an Ort und Stelle verbringen, müssen auch Gelegenheiten gewährt werden, anfallenden Abfall sowie Zigarettenkippen ordnungsgemäß zu entsorgen. Hierfür und für die wartenden Fahrgäste sollten Abfallbehälter zur Verfügung stehen, damit das besondere Flair von Todenfeld erhalten bleibt.
Ortsvorsteher Dr. Ganten (UWG) fordert daher, dass an der Bushaltestelle ein Abfallkorb installiert wird. Ganten: „Dies wird sicher auch von den Wanderern begrüßt werden, die sich auf den nahestehenden Bänken eine Erholungspause gönnen.“
Einen entsprechenden Antrag im Umweltausschuss hat die UWG jetzt gestellt.
Pressemitteilung
UWG Rheinbach
