Hotelneubau „The Bridge“ scheint der Realisierung entgegen zu gehen – Teilbaugenehmigung liegt vor
Tom Krause stellte den neuen Investor und den späteren Hotelbetreiber vor
„Es läuft alles auf Hochtouren und die Erdarbeiten beginnen Mitte August“, freut sich Architekt und Vorhabenträger Tom Krause
Remagen. Gute Nachrichten gab es in der jüngsten Stadtratssitzung zum Thema Hotelneubau „The Bridge“. Tom Krause als Architekt und Projektentwickler von Prime Prosperties GmbH legte nicht nur die Teilbaugenehmigung der Kreisverwaltung für das Projekt „The Bridge“ an den Brückentürmen von Remagen vor. Gleichzeitig stellte er auch mit Sebastian Lithander/Heinz Kolb die neue Investorengruppe, also den Kapitalgeber, sowie den Hotelbetreiber Gert Prantner von Prantner & CIE. aus Hamburg vor. So scheint dem Hotelbau „The Bridge“ in traumhafter Rheinlage, neben den Türmen der ehemaligen Ludendorffbrücke, dem Friedensmuseum, nach Jahren der Planung nichts mehr entgegen zu stehen. Schon seit 2013 laufen die Gespräche um den exklusiven Hotelneubau. Nach langen Gesprächen und nachdem einige Investoren und Betreiber in den städtischen Gremien vorgestellt wurden und scheinbar nicht die Anerkennung fanden, scheint jetzt alles in trockenen Tüchern zu sein. Laut Zeitplan, den Tom Krause vorlegte, liegt die Teilgenehmigung bereits vor. Die Bäume und Sträucher auf dem Grundstück hinter den Brückentürmen und den Einkaufsmärkten sind bereits gefällt. Die Ausschreibung für die Baugrube/Archäologie läuft. Ab Mitte August werden die Erdbauarbeiten unter Aufsicht der Landesarchäologie beginnen. Etwa drei Monate sind hierzu vorgesehen. Neben Funden aus dem Zweiten Weltkrieg werden die Archäologen sicher auch auf Funde aus der Römerzeit hoffen. Laut Zeitplanungen werden diese Arbeiten bis Mitte November andauern. Gleichermaßen laufen die Planungen von Juli bis Mitte November weiter: sowohl die Hochbauplanung als auch die Genehmigungsphase bis zur Baugenehmigung fällt in diese Zeit. Der Grundstückankauf von der Stadt Remagen und den zwei weiteren Grundstückseigentümern, der Kreissparkasse Ahweiler und dem Verein Friedensmuseum Remagen, ist bis Mitte/Ende August vorgesehen. Gleichermaßen soll ab Ende August die Ausführungsplanung mit dem Ziel des Baubeginns vorangetrieben werden. Die Bauzeit ab Ende Oktober wird voraussichtlich 15 bis 18 Monate in Anspruch nehmen. Letztlich rechnet Tom Krause mit der Eröffnung von „The Bridge“ mit dem Frühjahr 2022. Dann soll das ehrgeizige Projekt „The Bridge“ 123 Zimmer/Suiten bieten. Zudem soll es zwei Restaurants geben, sowie ein Bistro, das in Art eines Kranhäuschens über den Rhein hinausragt. Zudem beinhaltet das Projekt einen Tagungs- und einen Wellnessbereich, sowie 40 Wohnungen mit Hotelservice. Die geplanten Gesamtinvestitionen mit Hotel und Servicewohnen belaufen sich auf rund 49 Millionen Euro.
„Wir werden in jedem Fall versuchen den Terminplan einzuhalten“, betonte Architekt und Projektleiter Tom Krause am Montag auf Anfrage. Imponderabilien seien keine in Sicht. „Wir sind mit vollem Tatendrang und Euphorie bei der Planung und den vorbereitenden Arbeiten. Es läuft alles auf Hochtouren“, so Krause. Einschränkungen würde nur die Corona-Pandemie mit den entsprechenden Reisebeschränkungen bereiten. „Die Teilbaugenehmigung für die Baugrube stellt uns die Gesamtgenehmigung in Aussicht“, sieht Krause grünes Licht von der Kreisverwaltung für „The Bridge“. Der Erdaushub beginne Mitte August. Gleichzeitig mit den Baggern würden die Archäologen aus Koblenz kommen, um wichtige Funde zu sichern. Er selbst sei historisch orientiert und würde sich auch über wichtige archäologische Funde freuen. Nach Informationen der Archäologen würden diese drei bis vier Monate für ihre Arbeit benötigen. „Die Teilbaugenehmigung ist wichtig, damit wir keine Zeit verlieren“, betonte Krause. Dann soll der Hotelkomplex restlos fertig sein, inklusive Begrünung und allem schmückendem Beiwerk. Besonders freut sich der Projektleiter auf das Bistro im Kranhäuschen. „Das war mein Lieblingsprojekt von Anfang an. Das wird einmalig entlang des Rheins sein“, so Tom Krause. AB
