Politik | 07.02.2016, 14:30 Uhr

Stadtspitze unterschreibt Nachfolgebeschluss zu den UN-Millenniumszielen

UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung

Die kommunale Entwicklungszusammenarbeit weiterhin fördern und umsetzen

Der Stadtrat beschloss einmütig, die Ziele des UN-Nachhaltigkeitsgipfels ebenfalls zu verfolgen. Winfried Ries/Stadtverwaltung Lahnstein

Lahnstein. Die Vereinten Nationen haben auf dem UN-Nachhaltigkeitsgipfel vom 25. bis 27. September 2015 die „2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung“ verabschiedet. Die 2030-Agenda knüpft an die sogenannten Millenniumsziele an, die im Jahre 2000 ebenfalls von den Vereinten Nationen verabschiedet wurden und Zielsetzungen formulierten, die bis zum Jahre 2015 erreicht werden sollten. Es war damals der erklärte Wille der Vereinten Nationen, die Zahl der Hungernden von 1990 bis 2015 zu halbieren. Dieses Millenniumsziel wurde jedoch nicht erreicht. Tatsächlich sank die Zahl um ein Fünftel. Gründe für die Unterernährung sind insbesondere Kriege, Krisen, Naturkatastrophen und Korruption. Allerdings ist es weltweit gelungen, in vielen Bereichen der Millenniumsziele, im Vergleich zu 1990, Fortschritte zu erzielen. Die Stadt Lahnstein hat in den vergangenen Jahren viele Aktivitäten entwickelt, um die Relevanz der Millenniumsziele in der Öffentlichkeit zu verdeutlichen und an deren Umsetzung aktiv mitzuwirken. Bürgermeister Adalbert Dornbusch, der die Federführung für den Bereich der kommunalen Entwicklungszusammenarbeit bei der Stadtverwaltung innehat, verwies in der Stadtratssitzung auf die größeren Projekte, welche die Stadt Lahnstein durchgeführt hatte und berichtete von der Wertschätzung der Landesregierung für diese Arbeit, welche durch die Preisverleihung „Eine Welt - meine Welt“ im September des Jahres ihren Ausdruck gefunden hatte. Explizit machte Oberbürgermeister Labonte auch auf die vielfältigen Aktivitäten für die „Eine Welt“ aufmerksam, die von Vereinen, Schulen, Kindergärten, Kirchen und andere gesellschaftlichen Vereinigungen in der Stadt Lahnstein geleistet wird. Daraufhin sprach sich der Stadtrat einmütig dafür aus, diese Arbeit fortzusetzen und beschloss, dass die Stadt Lahnstein im Rahmen der UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung folgende Maßnahmen durchführen wird: Erstens die Information und Bewusstseinsbildung, zweitens Maßnahmen der Vernetzung und Interessenvertretung und drittens die Übertragung der 2030-Agenda auf die kommunale Ebene. Dornbusch und Labonte merken dazu an: „Mit diesem Stadtratsbeschluss wird es der Stadtverwaltung Lahnstein auch in Zukunft möglich sein, im Sinne einer nachhaltigen Politik und Haushaltswirtschaft zu handeln und die kommunale Entwicklungszusammenarbeit weiterhin zu fördern und umzusetzen.“

Pressemitteilung der

Stadt Lahnstein

Der Stadtrat beschloss einmütig, die Ziele des UN-Nachhaltigkeitsgipfels ebenfalls zu verfolgen. Foto: Winfried Ries/Stadtverwaltung Lahnstein

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Dauerauftrag 2026
Wir helfen im Trauerfall
Vorabrechnung, Nr. AF2026.000438.0, August 2026 Teil 2
Auftrag, Nr. AF2026.000438.0, September 2026
Sonderseiten Pellenzer Ausbildungsmesse
Sonderseite Flowcraft
Empfohlene Artikel
Walnussbaum-Allee Niederlahnstein
235

Lahnstein. Im Amtsblatt 35/2026 der Stadt Lahnstein findet man weitere Rechtfertigungsversuche der Grünen zur Abholzung von 81 Walnussbäumen. Der Satz „ein erheblicher Teil der Walnussbäume befindet sich am Ende seiner Lebensphase“, scheint eher eine Schutzbehauptung zu sein. Denn es ist nirgends ersichtlich, dass diese Aussage von einem Baumsachverständigen stammt. Eher nicht, denn dieser hätte auf den Wert der Allee hingewiesen.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Das St. Nikolaus-Stiftshospital geht mit gestärkter Position aus der neuen Krankenhausplanung des Landes Rheinland-Pfalz hervor.Foto: St. Nikolaus-Stiftshospital/Holger Lindner
175

Rheinland-Pfalz bestätigt breites medizinisches Leistungsspektrum und stärkt das St. Nikolaus-Stiftshospital als wichtigen Standort

Krankenhaus Andernach geht gestärkt aus neuer Leistungsgruppenzuteilung hervor

Andernach. Das St. Nikolaus-Stiftshospital geht mit gestärkter Position aus der neuen Krankenhausplanung des Landes Rheinland-Pfalz hervor. Durch die zugewiesenen Leistungsgruppen werden rund 99,5 Prozent des bisherigen Leistungsspektrums vollständig abgebildet. Das Krankenhaus sowie der Träger, die Stiftung St. Nikolaus-Stiftshospital Andernach, sehen darin die hohe medizinische Qualität und breite Expertise des Hauses bestätigt.

Weiterlesen

Thomas Schmidt
521

Vortrag zur Geschichte und Zukunft von Brücke & Tunnel

Erpel - Die Brücke und der Tunnel

Ockenfels. Die Grünen in Ockenfels führen ihre Veranstaltungsreihe „Angeschnitten“ fort, die im Jahr 2025 ins Leben gerufen wurde. Am 16. September 2026 laden sie zu einem besonderen Themenabend ins Bürgerhaus Ockenfels ein. Unter dem Titel „Erpel – Die Brücke und der Tunnel“ steht die Geschichte der Ludendorff-Brücke sowie des Tunnels in der Erpeler Ley im Mittelpunkt.

Von St. Becker aus Unkel

Weiterlesen