CDU und Junge Union im Kreis Neuwied führten Kundgebung der Solidarität mit Israel durch
Über 100 Teilnehmer setzten Zeichen
Kreis Neuwied. Noch am Morgen des 9. November hatten viele Bürger auf Einladung des deutsch-israelischen Freundeskreises am Mahnmal in der Neuwieder Synagogengasse dem 85. Jahrestag der Reichspogromnacht gedacht. Am Abend hatten die Neuwieder Christdemokraten mit ihrer Jugendorganisation, der Jungen Union, nach dem grausamen Massaker der Hamas an über 1000 Israelis zur Solidaritätskundgebung eingeladen. Die gute Beteiligung gab ihnen Recht. Über 100 Bürger waren gekommen, um ihre Solidarität mit Israel zu dokumentieren. Neben dem CDU-Kreisvorsitzenden, Jan Petry, und dem Kreisvorsitzenden der Jungen Union, Pierre Fischer, ergriffen der 1. Kreisbeigeordnete, Michael Mahlert, Peter Schwarz für Pulse of Europe und Inge Gütler das Wort. Jan Petry erklärte u.a.:
„Der Gedanke, dass gerade heute, hier bei uns in Deutschland Jüdinnen und Juden Angst haben müssen, ihr „jüdisch-Sein“ offen zu zeigen, ist unerträglich. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass bei uns in Deutschland jemals wieder Häuser, in denen Jüdinnen und Juden leben, mit dem „Judenstern“ besprüht werden oder Menschen bespuckt, die ein Geschäftslokal verlassen, dessen Gründer ein Mensch jüdischen Glaubens gewesen ist.
Das, was uns in den letzten Wochen an Antisemitismus und Menschenverachtung begegnet, stellt unsere Gesellschaft vor neue Herausforderungen. Wurde der Antisemitismus bislang vor allem in rechtsextremistischen Gruppierungen erkannt und bekämpft, wird es daneben zukünftig dringend notwendig sein, insoweit auch arabischstämmige migrantische Milieus, den Islamismus und den politischen Islam auf der Agenda zu haben. Wir stellen uns heute dem Antisemitismus öffentlich entgegen – egal von welcher Gruppierung er ausgeht und egal auf welchem kruden Weltbild er beruht.“
Pierre Fischer führte aus: „Der 7. Oktober 2023 ist eine Zäsur. Wir alle sind schockiert und fassungslos von dem brutalen Angriff der Terrororganisation Hamas auf Israel. Unzählige unschuldige Kinder, Frauen und Männer verloren an jenem Tag auf brutalste Art und Weise ihr Leben. Es ist der größte Massenmord an Jüdinnen und Juden seit der Schoah. Israel hat jegliches Recht auf Selbstverteidigung! Dass die radikale Hammas ihr eigenes Volk als menschliches Schutzschild im Gazastreifen benutzt ist abscheulich. Jedes zivile Opfer ist natürlich eins zu viel, doch für jedes zivile Opfer trägt ganz und alleine die Hammas, die Hisbollah, und die Mullahs im Iran Verantwortung. Diese Verbrecherbanden und ihre Unterstützer müssen dafür zur Rechenschaft gezogen werden.“
Pressemitteilung des
CDU-Kreisverbandes Neuwied
