Politik | 15.02.2021

Revier- und Waldbegehung 2021 in der Gemeinde Caan

Über 100.000 Euro Waldschaden

An der Revier- und Waldbegehung nahmen auch der Revierleiter und der Jagdpächter teil. Foto: privat

Caan. Wie in jedem Jahr fand in der Gemeinde Caan die diesjährige Revier- und Waldbegehung statt. Öffentlich eingeladen waren alle interessierten Bürger. Teilgenommen haben auch der Revierleiter Eckhard Niebisch und der Caaner-Jagdpächter Jobst Heinemeyer. Von der Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach nahmen die Klimabeauftragte Michelle Fritz und die Sachbearbeiterin u. a. für Jagd und Forst Anna Dietrich teil.

„Auch in Caan sind in den letzten drei Trockenjahren alle Fichtenbestände durch den Borkenkäferbefall abgestorben und nun stehen große Flächen zur Verjüngung an. Der Schaden für die Gemeinde wird sich auf über 100.000 Euro aufsummieren.“, teilte Eckhard Niebisch dann auch den teilnehmenden Bürgern mit. „Da sich der Gemeindewald Caan in den steilen Hängen des Sayntal befindet, wurde das Holz nur in den zugänglichen Lagen geerntet und vermarktet. Durch den Preisverfall beim Fichtenstammholz und den Qualitätsverlust des Holzes ist eine Ernte in den steilen Lagen nicht mehr wirtschaftlich“, Niebisch weiter.

Nach Absprache mit dem Ortsbürgermeister Roland Lorenz bleiben abgestorbenen Bäume hier stehen und dienen so der Natur und der Tierwelt als echter Lebensraum.

Unter den toten Fichten soll ein neuer Wald durch Naturverjüngung und Pflanzung entstehen.

„Die geernteten Flächen sind alle schon wieder mit Douglasie, Buchen und aufkommender Naturverjüngung bestockt. Hier ist in den nächsten Jahren viel Aufbauarbeit zu leisten, damit unsere Kinder hier wieder Holz ernten können.“ erläuterte Niebisch weiter.

Auf dieser Waldbegehung stimmte der Revierleiter Eckhard Niebisch zusammen mit dem zuständigen Jagdpächter Jobst Heinemeyer das Bejagungskonzept auf diesen gefährdeten Flächen ab, damit die waldbaulichen Ziele der Verjüngung erreicht werden und hier wieder ein artenreicher Wald erwächst.

Auch wird Regen in den nächsten Jahren benötigt, damit der Wald wieder stabil wachsen kann.

Im Anschluss an diese Revierbegehung kam auch der Jagdvorstand zu dem Entschluss: „Wir brauchen aber auch ein verantwortungsvolles und naturbezogenes Verhalten in Wald und Flur. Wenn hier regelrechte Cross-Rennen gefahren werden, schädigt das die Tierwelt erheblich. Gerade in der Winterzeit brauchen die Tiere Ruhe und ihre Rückzugsgebiete. Dies muss akzeptiert werden!“.

Pressemitteilung

Ortsgemeinde Caan

Michelle Fritz und Anna Dietrich

Michelle Fritz und Anna Dietrich

An der Revier- und Waldbegehung nahmen auch der Revierleiter und der Jagdpächter teil. Foto: privat

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